NEUIGKEITEN VOM KARMEL MAYERLING

Der Karmel Mayerling ist ein lebendiges Kloster.

Weisheit des Glaubens:

Gott kennen ohne sein Elend kennen - macht überheblich;
Sein Elend kennen ohne Gott kennen - macht verzweifelt;
Jesus Christus kennen - macht die Mitte.
Denn da finden wir sowohl Gott als auch unser Elend. (Blaise Pascal)

6.-9. August 2015: Angebot von Exerzitien in Mayerling

Unter dem Thema "Suche den Frieden und jage ihm nach" hält P. Mag. Kilian Müller vom Stift Heiligenkreuz von 6.-9. August 2015 Exerzitien in Mayerling. Es ist für Mädchen und junge Frauen, die dazu im Gästehaus des Karmel wohnen werden. Es gibt Schweigen, Betrachtung, Stille, Vorträge und viel Gebet. Es ist auch eine Aussprache mit Mutter Priorin Regina vorgesehen. Anmeldung bitte direkt bei ihr: information[at]karmel-mayerling[dot]at. Die Kosten für "all inclusive" betragen 100 Euro.

17. Juli 2015: Großes Vergelts Gott an die Allander und Mayerlinger!

Mutter Priorin Regina durfte eine sehr hilfreiche Spende von über 1.400 Euro durch Bürgermeister DI Ludwig Köck, Peter Stadler von InterMezzo und Angela Neiss entgegen nehmen. Vergelts Gott! Das war der Erlös des Benefizkonzertes in der Pfarrkirche Alland unter dem Titel "Wonderful World", bei dem sich alles engagiert hat, was in Alland und Mayerling schön singen und musizieren kann. Die Schwestern sind sehr dankbar, dass die Einheimischen so zu ihnen stehen und helfen wollen, das der Karmel Mayerling restauriert wird. - Nochmals: Vergelt's Gott!

12. Juli 2015: Prof. Anna Elisabeth Aulenbacher verstorben

Die Karmelitinnen trauern um Frau Prof. Anna Elisabeth Aulenbacher, die Ehrenmitglied des Fördervereins war. Über den Tod hinaus liebt Frau Aulenbacher den Karmel Mayerling wie man auf der Parte sieht. Ruhe in Frieden!

21. Juni 2015: Touristen sind sehr zufrieden

Man kann jetzt schon sagen: Die Umgestaltung des Außenbereichs des Karmel Mayerling hat den Wienerwald um eine wirkliche Attraktion reicher gemacht. Denn die Touristen kommen gerne. Die Tragödie von 1889 übt ja immer noch ihre Faszination aus. Aber jetzt bekommen die Besucher auch wirklich etwas geboten, für das sie auch gern Eintritt zahlen. Mit den Einnahmen müssen die Karmelitinnen den Ort erhalten. - Foto: in einem der neuen Schauräume steht der Besucher plötzlich vor dem (leeren) Sarg der Mary Vetsera.

6. Juni 2015: Video "Sunset over Mayerling"

Herr Ruhsam hat hier ein schöne Video-Collage von Mayerling gemacht. Titel: "Sunset over Mayerling". Ebenso zu sehen: die Kronprinz-Rudolf-Insel in der Arktis.

10. Mai 2015, Sonntag: Reliquienschrein der hl. Therèse kommt!!!

Große Freude bei den Schwestern! Der Reliquienschrein der heiligen Therèse vom Kinde Jesu (Therese von Lisieux) kommt am 10./11. Mai in den Karmel nach Mayerling. Einzigartig: Die Kirche ist dann die ganze Nacht geöffnet zum Gebet. Die Schwestern bitten, dass viele Gläubige herbeiströmen und kräftig beten. Die hl. Therese (1873-1897) gilt als große Fürbitterin, sie lässt vom Himmel her einen Rosenregen von Gnaden regnen, wenn man sie bittet.

Sonntag, 10. Mai: 19 Uhr Empfang des Reliquienschreins und Pontifikalmesse mit Abt Dr. Maximilian Heim vom Stift Heiligenkreuz.

Die ganze Nacht:
Eucharistische Anbetung, gestaltet von verschiedenen Jugend- und Studentengruppen, bis 6.00 Uhr

Montag, 11. Mai:
6.45 Uhr Heilige Messe;
10.00 Uhr Verabschiedung des Reliquienschreins, der Richtung Hochschule Heiligenkreuz aufbricht.

9. Mai 2015: Benefizkonzert für den Karmel in Alland

Am Samstag, 9. Mai 2015, 20.00 Uhr gibt es in der Allander Pfarrkirche ein Benefizkonzert. Start ist 20 Uhr, Einlass nach der Abendmesse um 19.30 Uhr. An "Wonderful World" wirken mit: Vocalensemble InterMezzo Alland, MGV Alland, die WienerwaldVoices und der Kirchenchor Maria Raisenmarkt!
Die Karmelitinnen danken herzlich für diese Initiative, denn sie sind ja weiter auf Spenden angewiesen. Es wird auf jeden Fall ein schönes gemeinsames Musizieren der vier Musikgruppen. Großartig!

16. April 2015: Den Karmel Mayerling kann man mit der NÖ-Card besichtigen

Der neugestaltete Karmel Mayerling verzeichnet einen Besucheransturm. Mit Recht, denn es ist alles sehr schön geworden. Die Besucher spenden viel Lob, denn jetzt ist das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf wirklich ein Top-Ausflugsziel. Natürlich kann man es auch mit der Niederösterreich-Card besichtigen! Willkommen: www.niederoesterreich-card.at/wienerwald

Die gesamte Anlage des Karmel Mayerling kann mit der NÖ-CARD frei besichtigt werden.

Bitte beachten Sie aber, dass die NÖ-Card NICHT zur Teilnahme an einer Führung berechtigt.

19. März 2015: Klosterprimiz von Mag. Sebastian Harwardt

Am Hochfest des heiligen Josef, des Patrons des Karmel, gab es ein Fest: Sebastian Harwardt aus Berlin feierte die Primiz. Er hat sein Studium in Heiligenkreuz als Student im Gästehaus des Karmel Mayerling begonnen und wechselte dann ins Priesterseminar. Die ehemaligen Mistudenten gestalteten die Heilige Messe und freuten sich mit den Karmelitinnen über den Neupriester.

22. Februar 2015: Täglich 6.45 Uhr Heilige Messe

In der Kirche des Karmel Mayerling findet natürlich täglich eine Heilige Messe statt. An Wochentagen um 6.45 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 19.00 Uhr. Die Messe ist öffentlich, jeder kann dazu kommen und ist herzlich willkommen. Die Schwestern kann man nicht sehen, sie sind seitlich vom Altar und sehen von dort aus der Klausur direkt auf den Altar. Auch bei der Heiligen Messe wollen sie im Verborgenen bleiben. Meistens ministrieren die Studenten, die im Gästehaus wohnen. Es ist eine schlichte Feier, genau an dem Ort, wo 1889 zwei Menschen tragisch starben.

30. Jänner 2015: Requiem am 126. Jahrestag

Am 30. Jänner 2015 jährt sich zum 126. Mal der Jahrestag der Tragödie von Mayerling. Altabt Gregor Henckel Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz wird um 19 Uhr das Pontifikalamt für Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera feiern. Die Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen.

6. Jänner 2015: Dankbar gehen die Schwestern in das Jahr 2015

Mit großer Dankbarkeit gehen die Schwestern in das neues Jahr 2015, denn Unvorstellbares und Großes ist 2014 gelungen! Das große Revitalisierungsprojekt, der Shop, die vollständige Umgestaltung des Außenbereiches... Danke-sei-Gott und alle Wohltätern, besonders dem Land Niederösterreich. Jetzt hoffen die Schwestern, dass der Tourismus wieder das Kloster tragen kann. Ziel ist es langfristig, auch die Restaurierung des feuchten Innenbereiches des Karmel zu schaffen... Aber Eile mit Weile. Foto: Mutter Priorin Regina dankt namens der Schwestern allen, die durch Spenden und Gebete das Jahr 2014 zu einem der wichtigsten in der 125-jährigen Geschichte des Karmel Mayerling gemacht haben.

13. Dez. 2014: Vanillekipferl auf dem Heiligenkreuzer Advent-Klostermarkt

Die Schwestern danken den Novizen drüben im Stift Heiligenkreuz: die backen nämlich massenhaft köstliche Vanillekipferl, die dann am Samstag, 13. Dezember, beim großen Heiligenkreuzer Advent-Klostermarkt für die Karmelitinnen verkauft werden. Die Schwestern hätten nicht die Kapazitäten, um so viel zu backen. Und da sie ja verborgen in der Klausur leben, können die Karmelitinnen selbstverständlich nicht selbst einen Stand auf dem Klostermarkt betreuen. Das machen Studentinnen der Hochschule. Die Vanillekipferl sind heuer besonders gut gelungen, weil unter den 6 Heiligenkreuzer Novizen ein gelernter Koch ist..., noch dazu aus Tirol!

11. Dezember 2014: Spendenübergabe

Danke an Elisabeth Bruvry, Hanns Palme und Heinz Hanner: Durch ein Benefizessen samt Bildversteigerung von Hanns Palme und sonstigen Benefizaktionen im Oktober kamen 3.730,- Euro für die Schwestern herein, das ist viel. Frau Bruvry aus Mayelring hatte die Idee, Danke! Das hilft den Schwestern sehr, Mutter Priorin Regina empfing dankbar die kleine Delegation zur Übergabe der Spende. Die Schwestern sind dankbar für das "Wunder", dass die Neugestaltung gelungen ist; sie brauchen aber weiterhin Hilfe.

19. Nov. 2014: Geburtstagsgratulation von Mutter Priorin Regina

Mutter Piorin Regina hatte ein sehr schweres Jahr, denn sie musste ja die Baumaßnahmen einleiten und koordinieren. Der Karmel ist so schön wie seit 125-Jahren nicht mehr. Und doch ist die Neugestaltung erst der Anfang - die Grundlage für die Restaurierung des eigentlichen Klosters. - In dem 2007 vom Verfall geretteten Gästehaus des Karmels wohnen 15 Studenten der Hochschule Heiligenkreuz. Sie ließen es sich nicht nehmen, der Mutter Priorin am 19. Nov. nach der Heiligen Messe mit dem Lied "Der Herr segne Dich" zum Geburtstag zu gratulieren.

1. Nov. 2014: Begeisterung über die Umgestaltung

Nun ist der Karmel Mayerling endlich umgestaltet: Den Besucher erwartet ein schöner Shop, eine revitalisierte Parkanlage, erstmals seit 125 Jahren kann man den Pavillon von 1887 besichtigen, die Ausstellung ist stark vergrößtert, attraktiv gestaltet; dann gibt es noch eine Kerzenkapelle - und (auch erstmals seit 125 Jahren) Toilettanlagen für die Besucher... Man sieht 10x mehr als früher! Und: Die Besucher sind begeistert. Die Schwestern leben ja einzig von den Einnahmen durch den Tourismus und müssen davon das Jagdschloss erhalten. Foto: einer der attraktiven Ausstellungsräume...

18. Okt. 2014: Auch das Fernsehen kann manchmal Gutes bewirken

Tatsächlich war der ORF-Fernsehbeitrag über "Die vergessenen Schwestern von Mayerling" von Mag. Ursula Hofmeister vom 13. Mai 2013 (-- man kann ihn hier anschauen --) die Rettung des Karmel Mayerling ausgelöst. Der ORF-Niederösterreich hat großes Lob verdient! Vor allem aber Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, sein tolles Team und tausende Spenderinnen und Spender!

Hier ist der Fernsehbericht vom 18. Okt. 2014, wie es durch einen Fernsehbeitrag zur Rettung des Karmel Mayerling kam
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17. Okt. 2014: Endlich! Landeshauptmann Pröll eröffnet das Besucherzentrum

Am 17. Okt. 2014 war es so weit! Landeshauptmann Pröll eröffnete das Besucherzentrum, den Pavillon, das neue Museum, die Gesamtanlage. Weihbischof Scharl erteilte den Segen. Viele Prominente waren gekommen. Bürgermeister Köck freute sich, dutzende andere Bürgermeister waren da. Architekt Pühringer hat Großes geleistet. Mutter Priorin Regina ist erschöpft aber glücklich. Ab sofort kann alles besichtigt werden. Die Besucher strömen schon. So wie der Regen, der während der Eröffnung niederging: eine Sintflut! Foto: erstmals seit 1887 ist der Pavillon zugänglich: die Abgeordneten Balber und Kainz, Bürgermeister Köck, Landeshauptmann Pröll, Mutter Priorin Regina. - Ein Wunder! - PS: Schöne Fotos haben Susanne Hammerle (susanne.hammerle@gmail.com) und Erich Wellenhofer (pictures.e.well@chello.at)

15. Okt. 2014: Pater Provinzial feiert 125 Jahre Karmel Mayerling

Herzliche Einladung zur feierlichen Dankmesse, die Pater Provinzial Roberto Piratsu am Hochfest der heiligen Teresa von Avila, 15. Oktober, um 19 Uhr im Karmel Mayerling feiert. Dank für 125 Jahre ununterbrochenen Bestehens! Dank für die vielen Schwestern, die hier gelebt und gebetet und gearbeitet haben. Dank für die vielen Gnaden, die vom Karmel Mayerling ausgegangen sind! Die Schwestern werden dann auch danken, dass mit dem Abschluss des Ausbauprojektes auch alles wieder ruhiger wird. Denn auch bis in die Stille der Klausur war der Baulärm zu hören... Foto: Der Provinzial der Unbeschuhten Karmeliten, Pater Roberto, feiert die Dankmesse.

9. Okt. 2014: Schon am 1. Tag 164 Besucher

Heute vor 125 Jahren wurde der Karmel von Kaiser Franz Joseph gestiftet! - Pater Karl Wallner vom Stift Heiligenkreuz, der sich ja sehr für die Rettung des Karmel Mayerling eingesetzt hat, hat am 9. Oktober früh um 9.07 das erste Ticket zu der neuen Anlage gelöst!!! (Karten-Nr. 00000001) Am Abend waren dann schon 164 zahlende Besucher! Der Karmel Mayerling wird viele Touristen anziehen. Die Ausstellung ist wunderschön und spannend geworden. - Besichtigungen: ab sofort möglich! Aber offizielle Eröffnung der Anlage samt des Pavillons durch Landeshauptmann Pröll am 17. Okt. Das heißt: Ab 18. Oktober kann man dann ALLES voll besichtigen.

9. Okt. 2014: Neueröffnung - Besichtigung schon möglich!

Ab 9. Okt. ist der Shop in Betrieb und die neue Anlage kann besichtigt werden. Es gelten neue Eintrittspreise und Öffnungszeiten. Information für Reisebüros kann man hier downloaden. Freilich kann es in der Anfangszeit sein, dass etwas noch nicht so gut funktioniert. Es ist ja jetzt alles 10x anders als vorher!

Die eigentliche Eröffnung findet dann am 17. Okt., 11 Uhr durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll statt. Weihbischof Dr. Franz Scharl wird segnen. Beide werden das Band zum Pavillon von 1887 durchschneiden, der erstmals in der Geschichte öffentlich zugänglich sein wird.

7. Okt. 2014: Der "Hanner" kocht zugunsten der Karmelitinnen

Nur 300 Meter oberhalb des Karmel liegt das Drei-Hauben-Restaurant von Heinz Hanner. Bisher haben zwar viele gespendet, aber so richtig originell hat dem Karmel Mayerling noch niemand geholfen! Daher sind die Schwestern dem Heinz Hanner für seine Idee sehr dankbar: Am 125. Jahrestag der Gründung des Karmel gab es ein Benefizessen, ganz exklusiv. Gerhard Tötschinger liest. Hanns Palme hat ein Bild gemalt, Thallern hat exklusiven Wein kreiert; Erzherzog Radbot wird kommen, es gibt verschiedene Attraktionen... Es sind noch Plätze frei. Programm hier. - Foto: Pater Karl Wallner, Heinz Hanner, LAbg Christoph Kainz, Elisabeth Bruvry, Erzherzog Radbot Habsburg, Bezirkshauptmann Heinz Zimper

29. September 2014: Die Fertigstellung naht!

Heute war Besuch aus dem Büro von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll da: Bürgermeister DI Ludwig Köck und Mutter Priorin Regina strahlen sichtlich. Denn erstens ist die Neugestaltung gut gelungen. Alle Leute sind jetzt schon begeistert. Und zweitens dürften die Arbeiten rechtzeitig fertig werden. Am 17. Okt. ist um 11 Uhr die Eröffnung durch Landeshauptmann Pröll. Am 18. Okt. gibt es die Möglichkeit für die Mayerlinger und Allander, sich alles anzuschauen. Danach ist dann der Führungsbetrieb "neu" in der großen und schönen Anlage.

1. September 2014: Umbauarbeiten der Schauräume

Nur noch sechs Wochen bleiben bis zur feierlichen Eröffnung durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am 17. Okt. 2014, 11 Uhr. Derzeit laufen die Umbauarbeiten der Schauräume. Eigentlich sieht man erst jetzt, was das für eine Bruchbude war... Mutter Priorin Regina ist die Ruhe in Person, obwohl es ein Riesenchaos ist. Die Schwestern sind zu bewundern! Die Ordensgründerin, die hl. Teresa von Avila hat ja gesagt: "Nichts ängstige dich, nichts verwirre dich: Gott allein genügt! Dios solo basta!" 

10. Juli 2014: Wer hilft den Schwestern!?

Mutter Priorin Regina schaut immer fröhlich! Aber im Herzen hat sie große Sorgen. Denn die Schwestern kommen sich ziemlich verlassen vor. Zwar haben viele Private schon großzügig gespendet, aber es fehlen immer noch ca. 450.000 Euro, die die Schwestern für das Umbauprojekt brauchen. Wenn nicht das Land Niederösterreich so effizient mithelfen würde, würde das alles nicht gehen. Jetzt gibt es die Idee, am 7. Oktober beim Hanner ein Benefizessen zu machen. Künstler Hanns Palme wird ein Gemälde des Karmel machen... Also zumindest gibt es Ideen. Die Schwestern würden auch die Hilfe der lokalen Zeitungen brauchen, um ihre Spendenfolder beilegen zu können... Aber der liebe Gott wird schon helfen! Wenn es viele sind, die weniges geben, dann könnte die Rettung des Karmel Mayerling gelingen. Foto: Priorin Regina, Hanns Palme, Studentin Michaela Starosciak.

2. Juni 2014: Fotos von der Kronprinz-Rudolf-Insel

Wunderbare Fotos haben uns von Herrn Christoph Ruhsam erreicht: Er war auf einer Expedition im Kaiser-Franz-Josefs-Land unterhalb des Nordpols. Die nördlichste Insel dort trägt den Namen "Kronprinz-Rudolf-Insel". So hat der unglückliche Prinz, dessen Leben in Mayerling endete, auf den Landkarten seine Spuren hinterlassen. Zu den Fotos - auch von Mayerling - geht es hier.

13. Mai 2014: Profess von Sr. M. Teresita

Welche Freude, dass Gott immer wieder Frauen in die besondere und so schöne Nachfolge Christi beruft! Am 13. Mai gab es ein großes Fest: Sr. M. Teresita Poschner (31) legte die Profess ab. Eltern und Verwandte waren gekommen, viele Priester. Der Subprior des Stiftes Heiligenkreuz, Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky feierte die Heilige Messe. Nach den Gelübde erklang der uralte Gesang: "Komm, du Braut Christi, empfange die Krone, die der Herr Dir bereitet hat!" Dazu wurde der Neuprofessin ein Brautkranz auf den Schleier gesetzt. Es gibt von dieser innigen Feier schöne Fotos von Andreas Braun (die man sich hier anschauen kann). Die Schwestern bitten um das Gebet, besonders um weitere Berufungen.

1. Mai 2014: Voller Einsatz der Studenten beim Heiligenkreuzer Klostermarkt

Die 15 Studenten, die im Gästehaus des Karmel Mayerling wohnen, setzen sich voll für die Rettung des Karmel ein. Die verborgen lebenden Schwestern selbst können ja keinen Verkaufsstand betreiben, darum haben die Studenten wieder Werbung für den Karmel Mayerling gemacht. Das Foto zeigt den "Modell-Studenten" Clemens Harnisch aus Berlin auf dem Heiligenkreuzer Klostermarkt. Am Stand des Karmel Mayerling gab es auch verschiedene Produkte wie z.B. den Klosterfrauen-Melissengeist. Es war ein großer Erfolg. Die Schwestern sind den Studenten sehr dankbar.

30. April 2014: Sensationelle Entdeckung im Pavillon!

Die Bauarbeiten gehen nicht nur planmäßig und rasch voran, sondern Restaurator Peter Ledolter vermeldet auch eine Sensation: Bei der Restaurierung des Deckenfreskos des Pavillons wurde die Signatur und Datierung gefunden: Dort steht: "Gemalt von Jos. Mikulsky 1887". Also ist das älter als alles andere, denn die Tragödie war dann am 30. Jänner 1889. Die Mär, dass der Kronprinz dort mit Mary Vetsera gefrühstückt hat, stimmt nicht. Aber dass er dort gefrühstückt hat, ist durchaus wahrscheinlich. Der Pavillon wird sensationell schön, er wird in Zukunft Teil der Führung sein! Foto: Restaurator Ledolter mit der sensationellen Entdeckung.

27. März 2014: Die Bauarbeiten beginnen

Am 27. März 2014 haben die Bauarbeiten für das Besucherzentrum und die völlig Umgestaltung des Umfelds vor dem Karmel Mayerling begonnen. Die Schwestern werden davon nicht belästigt. Auch der Führungsbetrieb ist nicht betroffen, man kann den Karmel ganz noraml besichtigen. Es herrscht Aufbruchstimmung in Mayerling! Bis Oktober soll alles fertig sein...

25. März 2014: Der Karmel wächst weiter

Was nützte es, wenn demnächst die Bauarbeiten für die Gebäude beginnen, aber das Kloster würde nicht zugleich auch innerlich aufgebaut! Gott-sei-Dank hat der Karmel auch guten Nachwuchs. Am Hochfest der Verkündigung des Herrn ist eine neue Kandidatin dazugekommen: Pater Karl Wallner feierte mit den Studenten in der früh die feierliche Konventmesse, bei der die Schwestern ihre Gelübde erneuerten. Dann geleitete er die bisherige Lehrerin, die sich ihren Eintritt gut überlegt hat, in die Klausur. Nach dem Segen wurde sie von Mutter Regina und den anderen Schwestern freudig in Empfang genommen wurde. Beten wir, dass der Karmel weiter wächst! 

19. März 2014: Heiliger Josef, bitte für uns

Am 19. März haben die Schwestern mit großer Innerlichkeit das Fest ihres Patrons, des heiligen Josef gefeiert. Zugleich wächst die Nervosität, denn ab 24. März beginnen ja schon die Bauarbeiten. Mutter Priorin und Architekt Pühringer sind im Dauereinsatz, denn an vieles ist zu denken: Von Direktor Josef Glanz im Stift Heiligenkreuz haben sich die beiden wertvolle Tipps geholt, wie man den zukünftigen Shop im Besucherzentrum gestalten kann, welches Kassensystem, Etikettierungssystem usw. Foto: Ungewöhnlicher Besuch im Klosterladen Heiligenkreuz, die Informationen durch Direktor Glanz sind sehr hilfreich.

9. März 2014: Flut der Sympathie in den Medien

In Zeitung, Fernsehen und Radio gibt es eine Flut der Sympathie für die Karmelitinnen in Mayerling und ihre Not. Die Schwestern sind sehr dankbar und hoffen, dass sich so das Spendensammeln leichter bewältigen lässt. Von den notwendigen 800.000 Euro wurden immerhin schon 150.000 gespendet... Das Foto zeigt Prof. Georg Markus vom Kurier. Er hat in den 1990er Jahren den Grabraub von Mary Vetsersa durch den Industriellen Flatzlsteiner aufgedeckt. Er hat in der österreichischen Tageszeitung KURIER einen sehr informativen Artikel geschrieben, den man hier downloaden kann.

21. Februar 2014: Große Pressekonferenz mit dem Landeshauptmann

Der Landeshauptmann (Ministerpräsident) von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, engagiert sich voll für die Rettung des Karmel Mayerling. Das ist auf einer großen Pressekonferenz am 21. Februar 2014 deutlich geworden. (FERNSEHBEITRAG HIER!) Nicht nur das Wetter war frühlingshaft und zukunftsfroh! Viele Vertreter der Presse waren gekommen, auch Fernsehen und Radio. Mutter Priorin Regina und Pressesprecherin Anna-Lena Fahrecker schlugen sich gut bei den Fragen der Journalisten. Bürgermeister DI Ludwig Köck ist eine große Stütze. Landeshauptmann Pröll konnte gute Nachrichten bringen, das Land wir maximal fördern, das sind 50 Prozent! Die Schwestern überraschten aber auch mit einer kleinen Sensation: Auch der alte "Frühstückpavillon" wird laut Kapitelbeschluss in den neuen Führungsbereich einbezogen. Kosten des Ausbauprojektes: 1,5 Millionen netto, die Hälfte übernehmen das Land, Denkmalschutz usw.. Von den notwendigen 750.00 Euro netto, die die Schwestern aufbringen müssen, sind schon über 120.000 durch Spenden hereingekommen... Da muss noch einiges gebetet und gebettelt werden. Baubeginn: April 2014. Einweihung: Oktober 2014. - Fotos: Auf den Fotos sieht man auch Architekten DI Friedrich Pühringer, wie er dem Landeshauptmann die Pläne erklärt.

21. Februar 2014: Pressekonferenz mit Landeshauptmann Pröll

In der Rettung des Karmel Mayerling tut sich viel! Die Schwestern haben in den letzten Monaten mit Architekt Friedrich Pühringer Enormes für die Planung geleistet; auch das Spendensammeln läuft, freilich fehlt noch enorm viel. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll möchte alles daran setzen, dieses historische und kulturelle Kleinod Österreichs zu retten. Voraussichtlich am 21. Februar gibt es um 11.30 Uhr eine Pressekonferenz in Mayerling mit dem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Priorin Schwester Regina, Bürgermeister DI Ludwig Köck... Näheres wird mitgeteilt. Informationen bei Pressesprecherin Anna-Lena Fahrecker unter hilfe[at]karmel-mayerling[dot]at.

30. Jänner 2014: 125. Jahrestag der Tragödie von Mayerling

Viele waren zum feierlichen Requiem am 125. Jahrestag gekommen. Abt Maximilian hielt in der übervollen Klosterkirche eine eindrucksvolle Predigt: "Wir dürfen die Sünde nicht verschweigen, aber wir müssen noch mehr auf das Kreuz schauen, wo Gott die Sünde in Barmherzigkeit umwandelt. So wurde aus dem Ort einer Liebestragödie ein Ort der wahren Liebe", sagte er im Hinblick auf die Karmelitinnen. Denn wenige Monate nach der Bluttat zogen bereits die Karmelitinnen in das Jagdschloss ein, das sukzessive umgebaut wurde. Studenten der Hochschule Heiligenkreuz assistieren, die Choralschola der Mönche sang das Requiem. Aus Gäste aus dem Haus Österreich waren gekommen, um für Kronprinz Rudolf und Mary Vetsersa zu beten. - Abt Maximilian predigte über die Auferstehung der Toten, die täglich vom Altar der Klosterkirche aus, der an dem Ort steht, wo vor 125 Jahren Tod geherrscht hatte, verkündet wird. Bei der anschließenden Begegnung mit Mutter Priorin Regina konnte man diese Freude über die Auferstehung auch spüren.

29. Jänner 2014: Vortrag über Erzherzog Rudolf

Am Vorabend des 125-Jahrestages der Tragödie hielt Dr. Rudolf R. Novak im Kaisersaal einen Vortrag über Kronprinz Rudolf, den er als eine "Hoffnung für Europa" bezeichnete. Der intelligente und charmante Kronprinz war aber seit 1883 nicht nur durch eine Krankheit, sondern durch Entfremdung von seiner Frau Stephanie, durch Isolation vom politischen Geschäft des Hofes und durch Amouren in eine Sackgasse geraten. - Pater Karl Wallner danke am Ende Dr. Novak und nannte ihn einen "Hugo Portisch über die Geschichte des 19. Jahrhunderts", denn die 140 Gäste lauschten über 2 Stunden mit Spannung gespannt den Ausführungen des Historikers.

29./30. Jänner 2014: 125. Jahrestag der Tragödie von Mayerling

Am 30. Jänner 2014 sind es genau 125 Jahre her, dass in Mayerling Kronprinz Rudolf, der Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth ("Sisi") zusammen mit der 17-jährigen Baronesse Vetsera den Tod fanden. Im selben Jahr stiftete der Kaiser ein Karmelitinnenkloster und ließ das Jagdschoss entsprechend umbauen. Der Altar der Klosterkirche befindet genau an dem Ort, wo die beiden tot aufgefunden wurden. Das Gedenkjahr wird mit einem fachkundigen Vortrag und dem Requiem am Sterbetag eröffnet, zu dem die Karmelitinnen herzlich einladen:

29. Jänner 2014, 19 Uhr:
Vortrag im Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz von Rudolf Novak über "Mayerling - das Ende einer Hoffnung. Kronprinz Rudolf starb vor 125 Jahren" (Eintritt frei!)
30. Jänner 2014, 19 Uhr:
Requiem für Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera am 125 Todestag in der Klosterkirche Mayerling, zelebriert von Abt Gregor Henckel Donnersmarck.

22. Jänner 2014: Kardinal Schönborn besucht die Schwestern

Es war für die Karmelitinnen eine hohe Auszeichnung, dass Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn sie am 22. Jänner besucht hat, denn an diesem Tag feierte er seinen 69. Geburtstag. Der Kardinal war zunächst bei den Schwestern in der Klausur und interessierte sich dafür, warum die Gemeinschaft derzeit so gute Berufungen hat. Um 18 Uhr feierte er die Heilige Messe, bei der auch Abt Dr. Maximilian Heim vom Stift Heiligenkreuz und Studentenseelsorge P. Edmund Waldstein konzelebrierten. Danach besuchte er die 15 Studenten, die im Gästehaus der Karmelitinnen wohnen, sie hatten ihm eine Geburtstagstorte gebacken, der Kardinal blieb sehr lang und die Studenten waren von seiner väterlichen Sorge sehr beeindruckt.

22. Dez. 2013: Herzliches Willkommen dem neuen Bürgermeister

Die Schwestern sind dem bisherigen Bürgermeister Johann Grundner für seinen unermüdlichen Einsatz für den Karmel Mayerling sehr dankbar! Unvergesslich wird die Hilfsaktion sein, die ihn zusammen mit Mutter Priorin bis zu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll geführt hat. Ein herzliches Willkommen entbieten die Karmelitinen dem neuen Bürgermeister von Alland, Dipl.-Ing. Ludwig Köck. Er ist kein Unbekannter, sondern schon seit langem ein großer Freund des Karmel. Dipl.-Ing. Köck hat sich schon aktiv - siehe Foto - für das Projekt "Rettet Mayerling" eingesetzt. Die Schwestern freuen sich auch, dass er ein Bild des Karmel Mayerling sogar auf seiner Visitenkarte hat. Der Karmel Mayerling ist ja sicher eine der größten "Attraktionen" in der Marktgemeinde Alland. Foto: Bürgermeister Köck und Mutter Priorin bei einer Besprechung.

10. Dez. 2013: Spendenaktion läuft gut: Freude über 80.000 Euro

Frau Anna-Lena Fahrecker (Foto), frisch verheiratete Studentin an der Hochschule Heiligenkreuz, freut sich, denn innerhalb von 6 Wochen wurden über 80.000 Euro gespendet. Freilich muss sie in den nächsten Monaten 800.000 Euro für ein großes Erneuerungsprojekt aufbringen. Da ist noch einiges zu bitten und betteln...

Anna-Lena Fahrecker:  „Mayerling ist ein einmaliger und einzigartiger Ort! Hier sind zwei unglückliche Menschen gestorben. Die Karmelitinnen zeigen, dass man einen Ort des Todes in einen Ort der Gnade und der Liebe umwandeln kann. Ich freue mich riesig, dass viele Menschen den Schwestern helfen. Es ist ein Wunder, dass so viele spenden. Es gibt sogar originelle Initiativen wie etwa einen Punschstand in Alland oder einen Vanillekipferlstand auf dem Heiligenkreuzer Advent-Klostermarkt. Jede Hilfe ist willkommen! Es geht um die Rettung des Karmel Mayerling, wo jeder Euro zählt. Eine Spende ist eigentlich eine gute Investition, denn die Karmelitinnen  beten für alle Menschen im Unglück – und davor ist niemand von uns gefeit…“

4. Dez. 2013: Papst Franziskus segnet Frau Anna-Lena Fahrecker

Seit Oktober hilft die Heiligenkreuzer Studentin Anna-Lena Fahrecker (hilfe[at]karmel-mayerling[dot]at) der Mutter Priorin, um die notwendigen 800.000 Euro für "Rettet den Karmel Mayerling" aufzubringen. Dabei ist sie in einer besonderen Situation: Sie hat nämlich erst im September geheiratet. Gemeinsam mit ihrem Mann Daniel hat sich Frau Fahrecker jetzt von Papst Franziskus den Segen geholt. Der gilt wohl auch gleich für den Karmel Mayerling, denn bisher sind bereits über 70.000 Euro gespendet worden. Von einfachen Leuten. Vergelt's Gott! Wie sehr die Rettung des Karmel Mayerling den Menschen ein Anliegen ist, zeigt auch der Bericht in der Wiener-Zeitung.

19. Nov. 2013: Geburtstagsständchen für Mutter Priorin Regina

Am 19. Nov. feiert Mutter Priorin Regina Geburtstag. Die Studenten aus dem Gästehaus überraschten sie nach der Morgenmesse - durchaus charmant - mit einem Blumenstraus und einem musikalischen Geburtstagsgruß. Es ist eher ungewöhnlich, dass Studenten Geburtstagsständchen für Karmeltinnen singen :). Umso mehr freute sich Mutter Regina, denn sie hat ja derzeit große Sorgen mit dem Revitalisierungsprojekt "Rettet den Karmel Mayerling". Da kam diese Aufheiterung gerade recht, wie man ihr auch ansah!

15. Okt. 2013: Pressekonferenz

Endlich geht etwas weiter! Mutter Priorin Regina hat die junge Studentin Anna-Lena Fahrecker, frisch verheiratet (auf dem Foto mit ihrem Mann), gewonnen, die Pressearbeit für das Revitalisierungsprojekt "Rettet den Karmel Mayerling" zu machen. Nun gibt es eine erste Pressekonferenz: Am Fest der hl. Teresa von Avila, 15. Okt. 2013, 14 Uhr. Einen Folder mit Informationen gibt es auch, es geht ja um eine Gesamtsumme von 1,6 Millionen Euro, von denen die Schwestern 800.000 Euro erbetteln werden müssen... Folder hier zum download.

4. August 2013: Begeisterung nach den Exerzitien

Von 1.-4. August haben 16 vorwiegend junge Frauen geistliche Exerzitien im Gästehaus der Karmelitinnen gehalten. Pater Johannes Paul Chavanne vom Stift Heiligenkreuz hat die Vorträge gehalten und das geistliche Programm geleitet. Mutter Priorin Regina hat sich auch Zeit zum Gespräch genommen, weil viele der Teilnehmerinnen auf der Suche nach ihrer Berufung sind. Es war die heißeste Woche im Jahr! Für alle eine Zeit der Gnade. Danach fühlten sich alle gestärkt, aufgetankt und begeistert.

20. Juni 2013: Start des Hilfsprojekts "Rettet den Karmel Mayerling"

Gott-sei-Dank, endlich trauen sich die Schwestern das Hilfsprojekt "Rettet den Karmel Mayerling" zu starten. Alle Information dazu gibt es hier. Es ist für klausurierte Nonnen nicht leicht, mit der Situation eines verfallenden historischen Jagdschlosses umzugehen, das sie erhalten müssen ohne jede offizielle Hilfe. Nun hat sich das Blatt gewendet, weil der Landeshauptmann eingegriffen hat: Die Schwestern müssen bis 2014, wo das 125-Jahr-Jubiläum ist, 1,6 Millionen Euro auftreiben. Auslöser dafür, dass endlich etwas geschieht, war Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Als er den Fernsehbeitrag über "Die vergessenen Schwestern von Mayerling" gesehen hat, hat er sofort angerufen und die Priorin und Bürgermeister Johann Grundner zu einer Besprechung eingeladen. Er hat Unterstützung zugesagt, sodass Mutter Priorin neue Hoffnung geschöpft hat.

15. Mai 2013: Mutter Priorin gibt den Projektauftrag

Der 15. Mai war für die Zukunft des Karmel ein großer Tag. Am Tag zuvor hatte der Herr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll angerufen und den Schwestern Unterstützung und Beratung zugesagt. Jetzt sind die Schwestern guter Hoffnung, auch wenn Ihnen klar ist, dass über öffentliche Förderungen nur ein Teil der 1,6 Millionen für "Rettet den Karmel Mayerling" abgedeckt werden kann. Jedenfalls gibt es einen Termin für Mutter Priorin beim Landeshauptmann. Darum hat Mutter Regina - im Vertrauen auf Gottes Hilfe und die Fürsprache des hl. Josef - am 15. Mai den Projektauftrag erteilt. Bürgermeister Johann Grundner (stehend) war auch anwesend, als die Priorin die Einreichpläne von Baumeister Friedrich Pühringer unterschrieben hat. Jahrelang hatten die Schwestern gezögert... Endlich ist das wichtige Umbau- und Rettungsprojekt in Gang gesetzt, es geht ja wirklich um die Zukunft des Karmel an dieser historischen Stätte. Wir werden weiter informieren.

13. Mai 2013: Start für "Rettet den Karmel Mayerling"

Das Foto zeigt Mutter Regina, die Priorin, wie Sie sich gerade filmen lässt. Das hat ihr viel Überwindung gekostet!!! Aber es geht darum, die Öffentlichkeit für die Not des Karmel Mayerling zu sensibilisieren, denn die Schwestern brauchen dringend Hilfe!

Die Karmelitinnen tun seit 1889 genau das, was ihnen Kaiser Franz Joseph nach der Tragödie von Mayerling aufgetragen hat: Sie beten für das Seelenheil der beiden unglücklich Verstorbenen und für alle unglücklichen Menschen. Dazu müssen sie das ehemalige Jagdschloss, eine der "historischsten Stätten" Österreichs, selbst erhalten.

Die 9 Karmelitinnen leben sehr einfach, ja arm. Aber für den Erhalt der Gebäudeanlage des Karmel brauchen sie die Einnahmen aus dem Tourismus.
Die Schwestern starten jetzt ein wichtiges Bauprojekt, das 1,6 Millionen Euro kostet. Es geht um die Rettung des Karmel Mayerling. Die Schwestern hoffen auf Unterstützung durch die öffentliche Hand. Aber mindestens die Hälfte müssen sie aus Eigenem aufbringen. Das geht nur durch Spenden.

Das Fernsehen und einige Zeitungen haben versprochen, sich der Schwestern und ihrer Not anzunehmen. Gott-sei-Dank hat das Fernsehen die Not der Schwestern entdeckt, siehe den Beitrag hier! Das ist ein Trost. Wenn Sie spenden wollen, bitte tun Sie das. Helfen Sie, dass hier weiterhin ein Ort des Gedenkens und des Gebetes ist... Vergelts Gott!

Alles zum Projekt "Rettet den Karmel Mayerling" gibt es hier.

Konto Österreich "Rettet den Karmel Mayerling"
Bankhaus Schelhammer & Schattera
IBAN AT27 1919 0002 0010 0733
BIC: BSSWATWW

Konto Deutschland: "Rettet den Karmel Mayerling"
LIGA Bank Regensburg
IBAN: DE70 7509 0300 0004 5025 74
BIC: GENODEF1M05


13. Mai 2013: Einkleidung von Sr. Maria Teresita

Am Fatimatag wurde eine junge Frau als Novizin eingekleidet. Spiritual Pater Werner Schmidt feierte die Heilige Messe. Für den Karmel ist es eine große Freude, dass jetzt mehr als die Hälfte des Konventes aus jungen Schwestern besteht. Wie schön, dass die Kirche lebt und Gott junge Menschen in seine Nachfolge ruft. Als Ordensnamen hat die Novizin den Namen "Schwester Maria Teresita vom Unbefleckten Herzen Mariens" erhalten. Sie hat schon vorher mehrmals an den Exerzitien im Gästehaus teilgenommen und hat mehrere Monate als Kandidatin mitgelebt. Wir bitten alle Freunde des Karmel um das Gebet, dass der Zustrom der Berufungen anhält und Gott so noch mächtiger gelobt und noch inniger geliebt wird.

2. April 2013: Gesegnete Ostern!

(02.04.13.) - Die Karmelitinnen von Mayerling wünschen allen Besuchern der Homepage und allen, die durch das Gebet mit ihnen verbunden sind, das frohe Strahlen der Osterfreude in ihren Herzen. Die Schwestern freuen sich, weil es Kandidatinnen gibt. Das Bild vom festlich geschmückten Alter drückt Osterfreude aus. An genau dieser Stelle starben vor 124 Jahren Kronprinz Rudolph und Mary Vetsera. Christus aber ist die Auferstehung und das Leben. Bei Gott hat nie der Tod das letzte Wort! Die Schwestern verwandeln durch ihre Anwesenheit diese Stätte der Tragödie in eine Stätte des Trostes und der Hoffnung.

16. Dez. 2012: Studenten helfen den Schwestern beim Advent-Klostermarkt

(17.12.12.) - Das war wirklich Pech! Beim großen Advent-Klostermarkt in Heiligenkreuz regnete es, dazu kam Glatteis. Das bedeutete nicht nur viel weniger Besucher als im Vorjahr. Auch die Studenten, die den Stand des Karmel Mayerling betreuten kamen durch die Nässe ins Frieren. Dabei hatten die Schwestern so wunderbare kunsthandwerkliche Artikel zum Verkauf... Trotzdem hat es sich gelohnt. Foto: Die Studenten der Hochschule Heiligenkreuz betreuen den Stand der Karmelitinnen von Mayerling.

14. Dez. 2012: Festmesse mit Abt Christian von Stift Rein

Jetzt schon freuen sich die Schwestern auf Abt Christian Feurstein vom Stift Rein. Abt Christian war ja jahrelang Prior von Heiligenkreuz und mit dem Karmel sehr verbunden. Jetzt kommt er zum Hochfest des heiligen Ordensvater Johannes vom Kreuz aus der Steiermarkt und hält am Freitag, 14. Dezember 2012, um 19 Uhr die Festmesse...

20. Nov. 2012: Kaiserrequiem um 6.45 Uhr

Im Karmel Mayerling wird nicht nur für Kronprinz Rudolph und Mary Vetsera und alle unglücklichen Menschen gebetet, sondern natürlich besonders für den Stifter, Kaiser Franz Joseph I. Das Kaiserrequiem findet Vortag des Todestag des vorletzten österreichischen Kaisers statt: 20. November, um 6.45 Uhr (Der 21. November, der Todestag, ist nämlich für die Karmelitinnen ein Mariengedenktag). Hauptzelebrant ist Pater Dr. Anton Lässer, Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz. Am 20. Nov. 2012 gibt es um 19.30 Uhr an der Hochschule Heiligenkreuz einen Vortrag von Dr. Norbert Nemec über den Kaiser. Foto: O Herr, gib ihm die ewige Ruhe!

15. Okt. 2012: Pläne zur Neugestaltung

Es war wohl ein "Zufall" des Himmels, dass ausgerechnet am Fest der großen heiligen Teresa von Avila eine wichtige Besprechung zwischen Bauamtsleiter Leo Link (Erzdiözese Wien), Architekt DI Gerhard Lindner (Baden), Spiritual P. Werner Schmidt und Priorin Mutter Regina stattfand. Die Pläne zur Umgestaltung des Parks und des gesamten Eingangsbereiches werden - endlich! - konkreter. Derzeit gibt es ja für die Touristen nicht einmal ein WC, alles ist so ungeordnet und unansehnlich. Es ist ja eigentlich beschämend, dass man die Erhaltung dieser Anlage allein den armen Schwestern überlässt... Jedenfalls sind diese Planungen ein Lichtlein am Himmel, denn wenn das gelingt, wird Mayerling wieder ein touristischer Anziehungspunkt werden...

9. Okt. 2012: 123. Stiftungstag! Das 125-Jahr Jubiläum naht!

Am 9. Oktober 1989 begann das klösterliche Leben, nur wenige Monate nach der Tragödie vom 30. Jänner. Die Schwestern haben heute in einer Dankmesse ihrer Stiftung gedacht. Wie schön, dass der Karmel lebt! Es kommen Berufungen. Die 15 Studenten im Gästehaus St. Josef sorgen für eine würdige Liturgie und bringen Leben in den Außenbereich des Karmel. Nach wie vor kommen Besucher... Mayerling ist heute eigentlich so, wie Kaiser Franz Joseph I. es sich gewünscht hat; hier gibt es eine heilige Kontinuität, eine große Treue zur Geschichte. - In 2 Jahren ist das große 125-Jahr-Jubiläum, bis dahin muss viel geschehen: es muss für Touristen attraktiver gemacht werden, zugleich ist im Gebäude vieles kaputt... Aber heute überwog die Dankbarkeit!

24. August 2012: Kardinal von Madrid kam als Überraschungsgast

Spontan wünschte sich der Kardinal von Madrid, Erzbischof Antonio Maria Rouca Varela, der gerade zu Besuch in Heiligenkreuz ist, am 24. August die Heilige Messe im Karmel Mayerling zu feiern: Vor genau 450 Jahren gründete nämlich die heilige Teresa von Jesus den ersten reformierten Karmel in Avila. Daraus entstand eine gewaltige Erneuerung der Kirche... Die Schwestern freuten sich sehr. Der Kardinal nützte auch sein Privileg und besuchte die Schwestern in ihrer Klausur, da dürfen nämlich nur Kardinäle hinein, - und der Papst. Foto: In der Mitte Kardinal Rouco Varela, links Bischof Carrasco Rouco, rechts Sekretär Don Ortuno.

21. Juli 2012: Trauer um + Hofrat Viktor Wallner

Am 21. Juli 2012 ist Hofrat Prof. Viktor Wallner, Altbürgermeister von Baden, im 90. Lebensjahr gestorben. Er uns seine Gattin Maria, der wir unser Beileid aussprechen und unsere Gebete versichern, waren treueste Freunde des Karmel Mayerling. Der Verstorbene war zudem Ehrenmitglied des für uns so wichtigen Fördervereines. Wir sagen Vergelts Gott für alles und wünschen ihm von Herzen das ewige Leben. Foto: Maria und + Viktor Wallner, er ruhe in Frieden.

7. Mai 2012: Erzherzog Karl ist Ehrenmitglied

Große Freude bei den Schwestern: S.K.H. Erzherzog Karl, Chef des Hauses Habburg, hat zugesagt, eine Ehrenmitgliedschaft im Förderverein des Karmel Mayerling zu übernehmen. Es gibt keinen Ort auf der Welt, der sosehr mit dem jüngeren Geschick des Erzhauses verbunden ist wie Mayerling... Deshalb freuen sich die Schwestern sehr, dass nun auch der Chef des Hauses Habsburg die Ehrenmitgliedschaft im Förderverein angenommen hat. Der Förderverein ist noch ganz klein, er hat 209 fördernde Mitglieder und wird durch 14 Ehrenmitglieder (u.a. auch Kardinal Schönborn) repräsentiert. Aktvititäten wurden noch keine großen gesetzt, aber die Bereitschaft ist da zu helfen, wenn das große Revitalisierungsprojekt anläuft. Die Schwestern suchen dringend noch weitere fördernde Mitglieder, Information dazu hier. Danke.

1. Mai 2012: Studenten des Gästehauses beim Klostermarkt

Auch heuer wieder haben die 15 Studenten des Gästehauses des Karmel den Schwestern geholfen, indem sie einen Marktstand beim großen Klostermarkt in Heiligenkreuz betrieben haben. Sie haben dort karmelitische Produkte (Klosterfrauen Melissengeist, Kerzen usw.) verkauft, aber auch Erdbeerschnitten. Der Erlös kommt dem Karmel zugute, der diese Hilfe dringend braucht.

19. Februar 2012: Größte Tageszeitung berichtet über den Karmel

Die Neue Kronen-Zeitung (Krone-bunt) hat am 19. Februar 2012 einen guten Bericht über die Situation der Schwestern gebracht. Bisher hat sich leider erst 1 neues Mitglied für den Förderverein gemeldet, aber das kann sich ja hoffentlich noch ändern.

11. Februar 2012: Der Förderverein braucht noch viele Mitglieder

Seit vier Monaten gibt es einen Förderverein. Es ist schön, dass viele Prominente ihre Unterstützung zugesagt haben. Der Förderverein braucht aber noch dringend viele Mitglieder, es geht ja darum, den Karmel Mayerling in Zukunft erhalten zu können. Der Jahresbeitrag von 15 Euro ist so gemacht, dass jeder mitmachen kann, dem die Schwestern und die historische Stätte ein Anliegen ist. Aussteigen kann man JEDERZEIT, es gibt keine Verpflichtungen. Bitte informieren Sie sich hier! Es war nicht leicht, Mutter Priorin zu dem nebenstehenden Foto zu überreden, aber sie weiß, dass sie die Pflicht hat, alles für die Rettung des Karmel Mayerling zu tun. Foto: Mutter Priorin Regina - mit einem Folder des Fördervereins - hofft, dass noch viele den Förderverein des Karmel Mayerling unterstützen.

28. Jänner 2012: Prominente unterstützen den Karmel Mayerling

Für Schwestern, die verborgen in der Klausur leben - und auch weiter so leben wollen -, ist es nicht leicht, Förderer zu finden. Hier gibt es ja keine Fernsehkameras, die Prominente anlocken könnten, sondern nur Stille und Suche nach Heiligkeit. Die Schwestern brauchen aber Hilfe und Unterstützer. Sie können dieses kulturelle und historische Kleinod Österreichs nicht selbst erhalten. Es muss dringend restauriert werden; und Mayerling gehört fit gemacht für Besucher und Gäste, die sich für die Geschichte Österreichs interessieren. Die Schwestern leben ja einzig vom Tourismus... Darum hat Mutter Priorin Prominente angeschrieben, damit diese als "Ehrenmitglieder im Förderverein des Karmels" wirken. Bisher haben sich schon einige wichtige Persönlichkeiten aus Adel, Politik, Kunst, Wirtschaft und Kirche bereit erklärt. Die Schwestern hoffen auf weitere Unterstützer. Foto: Kardinal Schönborn gehört sozusagen "selbstverständlich" zu den Ehrenmitgliedern des Fördervereins...

20. Jänner 2012: Baufortschritte im früheren Franziskanerinnenkloster

Seit 2007 wird das Franziskanerinnenkloster, das Kaiser Franz Joseph I. ebenfalls unmittelbar nach der Tragödie von 1889 unterhalb des Jagdschlosses / Karmels gestiftet hatte, in ein Alters- und Pflegeheim umgebaut. Nur der Kern, also die Kapelle und die unmittelbar angrenzenden Gebäudeteile bleiben erhalten. Das Foto zeigt einen neuen Gebäudeteil für "Betreutes Wohnen". Das ist an sich eine wunderbare Sache. Der Wermutstropfen ist nur, dass die Franziskanerinnen weg sind. Wie schön, dass es noch den Karmel-Mayerling gibt, mit Berufungen! Foto: Seit 2007 ist wird das ehem. Franziskanerinnenkloster umgebaut, nur ein kleiner Teil des alten Klosters ist erhaltenswert, die Schwestern sind seit 2007 weg.

1. Jänner 2012: Rückblick auf 2011 in großer Dankbarkeit

Mit großer Dankbarkeit schauen die Karmelitinnen auf 2011 zurück. Eine Schwester hat die Zeitlichen Gelübde abgelegt, eine junge Kandidatin ist dazugekommen. Es ist endlich gelungen, einen Förderverein zu gründen, sodass zumindest ein Anfang gemacht ist, um den ökonomischen Fortbestand zu sichern. Mehr dazu hier! Das Gästehaus ist mit 15 Studenten voll, dort herrscht eine große Lebendigkeit und eine fröhliche Frömmigkeit. Die Gottesdienste sind deshalb täglich um 6.45 Uhr feierlich gestaltet. Viele hohe kirchliche Persönlichkeiten besuchen immer wieder die Schwestern und die Studenten...! Die Schwestern danken Gott und allen Helferinnen und Helfern. Jetzt erbitten sie Gottes Segen für das neue Jahr 2012, wo vielleicht endlich das große Restaurierungsprojekt wird starten können. Foto: Die kleine Therese beschützt ganz offensichtlich wunderbar den Karmel Mayerling.

11. Dezember 2011: Karmel Mayerling am großen Klostermarkt vertreten

Die Karmelitinnen in Mayerling sind auf jede Form von Unterstützung angewiesen. Mehr dazu hier! Darum haben sie sich auch am Advent-Klostermarkt in Heiligenkreuz am 10. Dezember 2011 beteiligt. Natürlich können Karmelitinnen nicht einfach rausgehen und sich zu einem Klosterstand stellen. Gott-sei-Dank haben die Studenten, die im Gästehaus St. Josef des Karmel wohnen, wieder geholfen: Den ganzen Tag lang waren die jungen Männer im Dauereinsatz, um die Produkte der Schwestern zu verkaufen. Sie machten einen Umsatz von 1.776,20, soviel war es noch nie! Foto: Allerlei Köstlichkeiten auf dem Stand des Karmel Mayerling beim Advent-Klostermarkt.

6. Oktober 2011: Förderverein für den Karmel gegründet

Seit 4 Jahren überlegen schon viele Menschen, wie sie den Karmelitinnen helfen können. Die adeligen Stifter gibt es nicht mehr, der Tourismus ist leicht rückläufig, andere Einkünfte haben die Schwestern nicht. Kaum, dass die laufenden Kosten gedeckt werden können. Dabei ist der Konvent ja jung! Jetzt haben 2 steirische Rechtsanwälte Abhilfe geschaffen und am 6. Oktober 2011 einen "Förderverein des Karmel Mayerling" gegründet. Priorin Regina ist 1. Vorstandsmitglied... Pater Karl vom Stift Heiligenkreuz, Direktor Josef Glanz und Buchhalter Rudolf Berger leisteten "Geburtshilfe". Die Sache ist einfach: ein unterstützendes Mitglied zahlt (nur!) 15 Euro im Jahr. Man kann sich einfach per E-Mail: (einfach hier klicken) anmelden. Abmeldung ist JEDERZEIT möglich. Mehr dazu hier! Foto: Die Geburt des Fördervereins dauerte vier Jahre. Jetzt hoffen die Schwestern auf viele viele, die machen...

21. Juli 2011: Pontifikalrequiem für + Erzherzog Otto

Welche Freude herrschte bei den Schwestern im Karmel Mayerling, als es Ihnen gelang, mit Hilfe von Erzherzog Otto eine Reliquie von dessen Vater, des seligen Kaiser Karl I. zu erhalten. Der Karmel ist mit dem Erzhaus ja sehr verbunden, denn es war Kaiser Franz Joseph I., der den Karmel unmittelbar nach der Tragödie von Mayerling am 30. Jänner 1889 stiftete. Daher ist es für die Schwestern eine heilige Pflicht, auch für den verstorbenen Erzherzog Otto von Habsburg-Lothringen zu beten. Altabt Gregor Henckel Donnersmarck, der dem Kaiserhaus verbunden ist, wird am Donnerstag, 21. Juli 2011 um 19 Uhr im Karmel Mayerling ein Pontifikalrequiem für den Sohn des letzten Kaisers von Österreich feiern. Wenn Karl von Habsburg zum Requiem kommt, dann darf er auch von dem einmaligen Privileg Gebrauch machen, das sonst nur Kardinälen zukommt, nämlich die Päpstiche Klausur für ein Gespräch mit den Karmelitinnen zu betreten.

16. Juli 2011: Karmelfestmesse mit Neupriester P. Damian

Am Samstag, 16. Juli 2011 wird um 19 Uhr der Neupriester P. Mag. Damian Lienhart die Festmesse halten und den Primizsegen spenden. Pater Damian ist einer von 5 Neupriestern des Stiftes Heiligenkreuz und mit dem Karmel sehr verbunden. Er stammt aus der Steiermark. Der 16. Juli ist das Hochfest "Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel", wo die Karmelitinnen besonders ihre hohe Patronin, die Gottesmutter Maria ehren.

Das Foto zeigt Pater Damian, wie er im Stift Heiligenkreuz den eigenen Mitbrüdern den Primizsegen spendet.

13. Mai 2011: Schauspieler Karl Markovics auf Besuch

Am 13. Mai brachte der Rektor der Hochschule, P. Karl, einen interessanten Gast zu den jungen Männern, die im Gästehaus des Karmels wohnen: Der Schauspieler Karl Markovics ist ja sehr bekannt, er spielte die Hauptrolle in dem Oscarfilm "Die Fälscher". Derzeit läuft sein Debutfilm in Cannes. Er hat eine Idee zu einem neuen Film, wo es irgendwie um Berufung geht. Karl Markovics interessierte sich sehr, wie denn das ist, wenn jemand die Berufung zum Priestertum spürt. Es kam zu einem guten Gespräch mit den Studenten, von denen ja viele selbst noch mit der Frage der Berufung ringen. Uns war Herr Markovics sehr sympathisch, wir hatten auch das Gefühl, dass er uns mag und versteht. Es ist ja überhaupt toll, wenn ein so kreativer Künstler nicht einfach seinen Ideen folgt, sondern sich vorher die Wirklichkeit anschaut. - Sollte aus der Idee ein Film werden, dann wünschen wir ihm jetzt schon Gottes Segen.

19. März 2011: Patronatsfest vom hl. Josef

Am 19. März hielt der neue Bischof von Eisenstadt Dr. Aegidius Zsifkovics die Festmesse vom hl. Josef, das Patronatsfest des Karmel. Die Studenten aus dem Gästehaus assistierten. Als Konzelebranten fungierten Bischofsvikar P. Mag. Amadeus Hörschläger und Spiritual P. Werner Schmid. Die Festmesse wurde musikalisch besonders feierlich gestaltet. Unter anderem sang die Choralschola des Stiftes Heiligenkreuz. Bischof Aegidius, der jüngste Bischof Österreichs, der den marianischen Wahlspruch: "Was Er euch sagt, das tut!" hat, predigte über den heiligen Josef als den Horchenden und Gehorchenden; als den Beschützer des Jesuskindes, als den "Mann reinen Herzens", der sich ganz auf Gott einläst. Die Predigt kann man hier herunterladen.

29. Jänner 2011: Kronprinzenrequiem

Das Requiem für Kronprinz Rudolph und Mary Vetsera findet heuer bereits einen Tag vor dem Jahrestag der Tragödie von Mayerling statt, nämlich am 29. Jänner. Direktor P. Pirmin Holzschuh feiert um 6.45 Uhr die Heilige Messe für die armen Seelen der Verstorbenen. Kaiser Franz Joseph I. hatte ja noch im selben Jahr 1889 den Karmel Mayerling gestiftet, damit hier für das Seelenheil der Opfer der Tragödie gebetet wird. Diesen Auftrag erfüllen die Karmelitinnen täglich; an den Jahrestagen finden Seelenmessen statt. Das Requiem ist öffentlich, in der Klosterkirche ist es kühl.

14. Dezember 2010: Primizmesse

Dienstag, 14. Dezember 2010 gibt es eine festliche Primizmesse um 19 Uhr. Anlass ist das Hochfest des heiligen Johannes vom Kreuz, des "Vaters" des Karmels. Die Primizmesse feiert Pater Matthias Schlögl OSA, ein Augustiner, der während seiner Studien im Gästehaus der Karmelitinnen gewohnt hat. Darum wird die Primizmesse besonders prächtig: Das Vokal- & Instrumentalensemble von Sankt Augustin gestaltet die Messe (Joseph Haydn: Missa brevis Sancti Joannis de Deo). Soetwas hat es im Karmel schon lange nicht gegeben. Hoffentlich kommen auch viele Gläubige.

11. Dezember 2010: Klostermarkt

Dieses Jahr hatten wir eine originelle Idee, um dem Karmel Mayerling die Teilnahme am Heiligenkreuzer Advent-Klostermarkt zu ermöglichen: Wir baten vorher um eine "Mehlspeis-Spende" für die Schwestern... Und es hat funktioniert! Viele Köstlichkeiten wurden abgegeben. Die Studenten, die im Gästehaus Sankt Josef wohnen, haben dann am 11. Dezember den Verkaufsstand des Karmel betreut. Es gab auch die Handarbeiten der Schwestern, Souvenirs von Mayerling, grüne Paradeiser-Marmelade, - aber auch wärmenden Schnaps. Der Verkaufserfolg war sehr positiv, der Umsatz betrug 1.615 Euro. Das Foto zeigt einige Novizen von Heiligenkreuz, wie sie gerade für die Schwestern Vanillekipferl backen.

8. Dezember 2010: Neuprofess

Der Karmel Mayerling wächst. Am Hochfest der Unbefleckt Empfangenen Gottesmutter Maria, Mittwoch, 8. Dezember 2010, legt Schwester Benedicta Maria die Zeitliche Profess ab. Die Professmesse wird von Spiritual Pater Werner Schmid zelebriert, und zwar schon um 7.30 Uhr! Herzliche Einladung an die Gläubigen. Die junge Karmelitin weiht ihr Leben ganz Gott, zugleich ist aber jede Gottgeweihte selbst des Gebetes bedürftig, um in der Berufung wachsen und ausharren zu können. - Am selben Tag, 8. Dezember, ist auch noch zur normalen Zeit um 19 Uhr eine Festmesse vom Hochfest der Immaculata.

27. Oktober 2010: Gästehaus ist voll!

Das Gästehaus Sankt Josef neben dem Karmel Mayerling ist mit 15 Studenten "bummvoll". Alle 15 Burschen studieren an der Hochschule Heiligenkreuz Theologie. Einige wollen sogar Priester werden, wissen aber nicht wie. Die Studenten leben in den kleinen Zimmern sehr einfach und haben sich selbst einen Rhythmus von Gebet und Arbeit zusammengestellt: Die Schwestern freuen sich sehr, dass sie durch das Ministrieren die morgendliche Heilige Messe um 6.45 Uhr in der Karmelkirche verschönern. Auch Kochen, Putzen und Waschen müssen sie sich als Selbstverstorger organisieren. Man kann den 15 Idealisten nur Gottes Segen für das Studium wünschen und weiterhin eine so frohe Studiengemeinschaft wie jetzt am Anfang des Wintersemesters!

Medieninteresse für die Sargübergabe

25. Juni 2010: Exerzitien der besonderen Art...

Von 21.-25. Juni 2010 nahmen 7 Frauen an Exerzitien der besonderen Art teil. Das Thema war nämlich "Berufung" und "Ruf Gottes", weil für viele der Teilnehmerinnen die Frage im Raum stand, wohin der Lebensweg gehen soll. Ursprünglich war geplant, dass Pater Simeon und Pater Pirmin die Exerzitien gemeinsam leiten, doch wurde Pater Simeon kurz vorher zum Prior des Stiftes Heiligenkreuz ernannt, so hat Pater Pirmin die Exerzitien alleine gehalten. Auf dem Programm stand neben Heiliger Messe, Betrachtung, Vorträgen, Anbetung, Rosenkranz und heiligem Schweigen auch die Teilnahme an einer Komplet im Stift Heiligenkreuz. Jede Exerzitienteilnehmerin hatte außerdem die Gelegenheit, sich mit Mutter Priorin im Sprechzimmer auszutauschen. Das Foto entstand kurz vor der Abreise, alle Teilnehmerinnen strahlten regelrecht...

30. Juni 2010: Pavillon außen fertig bemalt

Seit 2 Jahren haben sich die Karmelitinnen bemüht, den historischen Pavillon, der älter ist als alles andere am ehemaligen Jagdschloss Mayerling zu sanieren. Ein neues Schindeldach war notwendig, die Sanierung der Mauern, des Außenverputzes und schließlich die Färbelung. Alles zusammen insgesamt ca. 30.000 Euro, die die Schwestern durch kleine und große Spender auftreiben konnten. Es war mühsam. Doch auch Bundesdenkmalamt und andere Sponsoren haben geholfen. Die Schwestern sagen Vergelt's Gott. Der Pavillon ist einige Jahre älter als der heutige Karmel, er gehört zum Grundbestand des früheren Jagdschlosses.

Sommer 2010: 2 Exerzitienkurse in Mayerling

Wie in den Vorjahren werden auch im Sommer 2010 wieder Exerzitienkurse für Frauen im Gästehaus des Karmel angeboten. Das Foto zeigt Pater Mag. Pirmin Holzschuh, den Direktor des Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz. Er wird beide Exerzitienkurse halten

1.) EXERZITIEN von 21. -25. Juli 2010. Diese Exerzitien sind für Frauen, die sich für eine Ordensberufung interessieren. Beginn ist am Abend um 18 Uhr. Ende ist am Sonntag mit dem Mittagessen. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Pater Pirmin hält diesen Kurs gemeinsam mit Pater Subprior Simeon vom Stift Heiligenkreuz.

2.) EXERZITIEN von 26.-29. August 2010. Diese Exerzitien sind für Frauen jeden Standes und jedes Alters. Die Themen stammen aus der Spiritualität des Karmel. Beginn ist am Abend um 18 Uhr. Ende ist am Sonntag mit dem Mittagessen. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Pater Pirmin hält diesen Kurs gemeinsam mit Pater Wolfgang vom Stift Heiligenkreuz.

Anmeldung unkompliziert beim Jugendseelsorger des Stiftes Heiligenkreuz P. Karl: pkw[at]stift-heiligenkreuz[dot]at bzw. 0043-2258-8703-177.

1. Mai 2010: Mayerling-Stand beim Heiligenkreuzer Klostermarkt

Wie die Homepage des Stiftes Heiligenkreuz verkündet, war der 8. Heiligenkreuzer Klostermarkt ein "Mega-Klostermarkt". Auch der Karmel Mayerling hatte wieder einen Stand, natürlich haben nicht die Karmelitinnen selbst verkauft, aber es waren edle Produkte dabei, die aus den geschickten Händen der Schwestern stammen. Neben Kerzen, Stickereien und Andenken gab es Schnaps von den Augustiner-Chorherren und Erdbeer-Kuchen von der Stiftsküche Heiligenkreuz. Die Studenten, die im Gästehaus des Karmel Mayerling wohnen betreuten den Stand von früh bis spät und freuten sich über den regen Zustrom. Der Erlös von 690 Euro kann sich auch sehen lassen. Er ist wieder ein kleiner Tropfen für das Restaurierungsprojekt des Schlossparkes, das derzeit geplant wird. Die Karmelitinnen danken!

28. April 2010: Projektplanung für Neugestaltung abgeschlossen

Die Karmelitinnen von Mayerling stehen vor einer großen Herausforderung: Der heruntergekommene Park vor dem Karmel, dem ehemaligen Jagdschloss von Kronprinz Rudolph, muss revitalisiert und für die Besucher attraktiv gestaltet werden. Wochenlang hat der renommierte Tourismusexperte Mag. Arnold Oberacher (Foto) an einem Gestaltungs- und Finanzierungskonzept gearbeitet. Am 28. April wurde dies von Mutter Priorin Regina (Foto) und den Schwestern akzeptiert. Nun geht es darum, die hohe Summe aufzutreiben, um dieses herrliche Projekt zu realisieren. - Tatsächlich ist es ja so, dass der Karmel Mayerling eine der sensationellsten geschichtlichen Stätten Österreichs ist. "Mayerling" ist immer noch weltweit ein Begriff! Zugleich aber ist die Gedächtnisstätte viel zu wenig attraktiv; ja der Garten vor dem Karmel ist regelrecht verkommen. Über das Projekt wird auf dieser Homepage bald ausführlich informiert werden, zuerst aber müssen sich die Schwestern mit den Behörden von Land und Bund ins Einvernehmen setzen. Es soll etwas Schönes und Großes und Stilvolles geschehen! Mayerling muss seinem Namen gerecht werden.

30. Jänner 2010: Einblick in das Herz des Karmel

Es ist etwas Besonderes, wenn eine Karmelitin ein Interview gibt, da muss es sich schon um ein gutes Medium und einen guten Journalisten handeln: Tatsächlich hat Mutter Priorin Regina dem stv. Chefredakteur der Niederösterreichischen Nachrichten Thomas Jorda ein Interview gegeben, das in die Tiefe geht. Das Interview ist wirklich lesenswert, es ist hier verlinkt und gibt einen schönen Einblick in das Herz karmelitischer Berufung und Gesinnung.

Mutter Regina zeigt, dass die Berufung zur Karmelitin nicht ein "Sich-Einsperren-Lassen" ist, wie das viele Menschen denken, sondern von einer inneren Freiheit und Freude getragen ist. Gerade an einem solch tragödienreichen Ort wie Mayerling, leben die Schwestern hier in einer beglückenden inneren Verbindung mit Gott.

20. Jänner 2010: Medieninteresse vor dem Jahrestag der Tragödie

Am 30. Jänner 1889 ereignete sich die Tragödie von Mayerling. Noch im selben Jahr stiftete der Kaiser den Karmel; der Umbau vom Jagdschloss zum Kloster erfolgte in kürzester Zeit. Die Schwestern sind seither hier, um ein Leben des Gebetes und der Sühne zu führen. Es geht nicht nur um den Kronprinzen und um Mary Vetsera, sondern um alle unglücklichen Menschen...

Vor dem Jahrestag der Tragödie gibt es immer gesteigertes Medieninteresse. Mutter Regina muss dann sogar manchmal vor die Kamera, was sie als Busse auffasst! Aber Mayerling lebt von den Touristen, und die kommen nicht, wenn man keine Öffentlichkeitsarbeit macht. Vor allem aber können die Schwestern so auf das Kloster als das eigentliche HERZ von Mayerling hinweisen. Die Touristen, die wegen "Blut und Tragödie" kommen, sollen wissen, dass Mayerling heute wegen des Klosters ein "erlöster Ort" ist.

30. Dezember 2009: 50 Jugendliche pilgern nach Mayerling

Im Rahmen der Silvester-Jugendtage wanderten Mitbrüder aus dem Stift Heiligenkreuz zu Fuß mit über 50 Jugendlichen nach Mayerling. Viele der jungen Leute kannten den Karmel nicht und wussten auch wenig über die Tragödie vom 30. Jänner 1889. Am Tag zuvor hatten sie schon in Heiligenkreuz das Grab der unglücklichen Mary Vetsera mitten in der Nacht besucht und für die Arme gebetet.

Der Karmel beeindruckte die jungen Leute sehr. Mutter Priorin Regina empfing dann über 30 Mädchen im kleinen Sprechzimmer, zusammen mit Schwester Magdalena. Das Gitter war für die jungen Frauen ebenso eindrucksvoll wie die Fröhlichkeit, die von den Schwestern ausstrahlte. Auf dem Rückweg sagte ein Mädchen zu einem Pater: "Man hat gespürt, dass die Schwestern wirklich glücklich sind, weil Gott sie glücklich macht." Das Gruppenfoto ist vor der Besichtigung entstanden.

19. Nov. 2009: Erste Schritte zu einer Projektplanung

Eine große Sache kommt auf die Schwestern zu, die zunächst einmal auch um das Gebet aller mit Ihnen Verbundenen bitten: Nachdem sich ein anderes touristisches Projekt, das in Mayerling zum Thema "Kronprinz Rudolf" angedacht war, nicht verwirklichen lässt, wollen die Schwestern selbst etwas tun, um einer weiteren verwahrlosung der Gedächtnisstätte des Kronprinzen Rudolf und der Mary Vetsera Einhalt zu gebieten.

Da die Schwestern einzig vom Tourismus leben, ist es auch wichtig, alles so herzurichten, dass mehr Besucher kommen können. Dazu wird angedacht, den Schlossparkt zu revitalisieren und vieles schöner herzurichten. Die Projektplanung beginnt gerade. Der Wirtschaftsdirektor von Stift Geras, DI Ludwig Köck, und viele andere werden in den nächsten Wochen den Schwestern beratend zur Seite stehen müssen, um ein ordentliches Revitalisierungsprojekt auf die Beine zu stellen. Foto: Mutter Priorin beim "Brainstorming" mit Dipl.-Ing. Ludwig Köck im ehmaligen Schlosspark vor dem Karmel.

11. Nov. 2009: Gästehaus ist voll besetzt

Mit großer Mühsal und unter liebevoller Unterstützung vieler haben wir 2007 das verfallene Gästehaus der Karmelitinnen wieder hergerichtet. Es hat sich ausgezahlt! Die 14 Zimmer sind voll mit jungen Männern, die an der Hochschule Heiligenkreuz studieren. Viele wollen Priester werden, einige wissen es noch nicht... Ein Zimmer bleibt immer frei, denn es gibt auch einen Spiritual, der ab und zu vorbeikommt.

Die Studenten haben für ihren Weg alles aufgegeben. In Alland werden sie mit gratis Lebensmittel, die schon abgelaufen sind, versorgt. Dafür sind sie sehr dankbar. Sie müssen sich ja das Studium und die Unterkunft selbst finanzieren. Darum sucht die Hochschule auch dauernd Spender für die Studenten... Zugleich ist das Gästehaus für die Karmelitinnen eine kleine Hilfe. Zumindest verfällt es nicht mehr, sondern dient dem Aufbau der Kirche... Foto: Gruppenfoto im November 2009

7. Sept. 2009: Restaurierung des Pavillon ist mühsam

Äußerst mühsam und aufwändig ist die Restaurierung des vor-rudolphinischen Pavillons vor der Klosterkirche. Gott-sei-Dank hat Abt Gregor vom Stift Heiligenkreuz seine Hilfe zugesagt, sodass die Schwestern sich das Projekt leisten können. Es verschlingt mindestens 10.000 Euro, die ganz vom Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz getragen werden. (Wenn jemand helfen möchte: wir bitten darum!)

Der Pavillon ist aber auf jeden Fall erhaltenswert, denn er ist noch ganz original vom Jagdschloss erhalten. Der Umbau zum Karmelkloster 1889 hat ihn nicht verändert. Ein Brand hat den Pavillon sehr in Mitleidenschaft gezogen, durch Jahrzehnte stand er jetzt leer. Das Dach konnte im Vorjahr mit allen möglichen Zuschüssen hergerichtet werden, da es schon stark hineingeregnet hat. Das Foto zeigt die desolate Innendecke, der Verputz ist abgefallen. Das Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz kann nur das allernötigste wiederherstellen, an eine Restaurierung der Wandbemalung etwa ist nicht zu denken.

Aber immerhin: Es geschieht etwas Gutes für den Karmel Mayerling. Foto: Mitarbeiter des Bauamtes des Stiftes Heiligenkreuz im Einsatz im Pavillon des Karmel Mayerling.

29. August 2009: Zweiter Exerzitienkurs schließt mit guter Laune

Gute Stimmung nach dem zweiten Exerzitienkurs. Pater Pio und Pater Pirmin sind ja erst ein bisschen mehr als ein Jahr Priester. Trotzdem haben sie es sich zugetraut, im Gästehaus der Karmelitinnen in Mayerling "Exerzitien im Geist des Karmel" anzubieten. Das ist ziemlich steil, denn die Exerzitien wurden im Schweigen gehalten, mit viel Gebet, und auch mit vegetarischem Essen, wie es dem Ordensbrauch der Karmelitinnen entspricht. Höhepunkt war wieder die Begegnung mit Mutter Priorin Regina im Sprechzimmer, - auch weil sich einige von den Frauen für das Leben im Karmel näher interessieren. Elf Frauen, davon die Hälfte noch recht jung, nahmen an diesem zweiten Exerzitienkurs teil. Zum Gruppenfoto am Schluss waren alle bestens gelaunt, hatten sie doch wieder aufgetankt und Kraft für die Zukunft geschöpft. Foto: Pater Pirmin mit den Exerzitienteilnehmerinnen am 29. August 2009 vor dem Teich des Karmel Mayerling.

27. August 2009: Buch "Der Ruf der Liebe"

Sehr empfehlenswert ist das Buch "Der Ruf der Liebe: Auf Umwegen in den Karmel". Es handelt sich um die aus dem Ungarischen übersetzte, von den Karmelitinnen in Mayerling neu bearbeitete und herausgegebene Autobiografie des ungarischen Karmeliten P. Marcellus a Virgine Carmeli. Die vorliegende Autobiografie des heiligmäßigen Karmelitenpaters ist ein einziges Loblied auf die Gottesmutter Maria. Es schildert die berührende Entwicklung von P. Marcellus, für den der Seligsprechungsprozess eröffnet wurde, vom Studenten über den kunstsinnigen Professor zum Hineingerissenen in die Ereignisse des 1. Weltkrieges, bis zu seinem Eintritt in den Karmel von Raab. Diese Biographie ist zugleich ein tiefgehender Grundkurs des geistlichen Lebens. P. Marcell starb 1966. - Hier die Angaben zum Buch: P. Marcell OCD: Der Ruf der Liebe. Auf Umwegen in den Karmel, ISBN 978-3-901853-18-0, gebunden, 176 Seiten, 20,0 cm x 12,5 cm; Zweite, verbesserte Auflage 2009, EUR 8,90, Online-Bestellungen von Privatkunden über die Website http://verlag.stjosef.at sind portofrei!

19. Juli 2009: Erster Exerzitienkurs 2009 fröhlich zu Ende

Sonntag, 19. Juli, ging mit dem Mittagessen fröhlich der erste Exerzitienkurs im Gästehaus des Karmel Mayerling zu Ende. 12 Frauen unterschiedlichen Alters hatten 3 Tage lang versucht, aus dem Geist zu leben, der die Heiligen des Karmelitenordens bewegte. Pater Karl und Pater Wolfgang gaben täglich geistliche Impulse, Mutter Priorin Regina empfing die Exerzitantinnen zu einem geistlichen Gespräch im Sprechzimmer des Karmel. Zu den Exerzitien gehörte auch eine Fußwallfahrt nach Heiligenkreuz (2,5 Kilometer) zur Komplet und zum anschließenden Rosenkranz vor dem Allerheiligsten.

Heuer gibt es noch einen Exerzitienkurs in Mayerling: von 27.-30. August 2009 mit Pater Pirmin und Pater Pio.

16. Juli 2009: Pavillon wird außen renoviert

Die Schwestern sind derzeit noch am Planen für eine größere Umgestaltung des Parks vor dem Kloster. Gott-sei-Dank konnte das Dach des Pavillon durch großzügige Unterstützung von Kardinal Schönborn, Bundesdenkmalamt und Stift Heiligenkreuz gemacht werden, das waren immerhin ca. 48.000 Euro. Nun hat Abt Gregor nochmals eingegriffen und das Bauamt des Stiftes beauftragt, die Fassade des verfallenen Pavillons herzurichten. Am 16. Juli begannen die Arbeiten, die Kosten liegen bei 10.000 Euro, die das Stift Heiligenkreuz spendet. Der Pavillon soll auch beleuchtet werden.

Das große Projekt muss bald angegangen werden, denn für die Touristen gibt es immer noch keine Toiletten, keinen Souvenirladen, keine Infrastruktur. Die Schwestern bitten schon jetzt um Unterstützung.

11. Juni 2009: Film über den Grabesraub an Mary Vetsera

Der ehemalige Heiligenkreuzer Kaufmann Ferdinand Paur hat auf Youtube einen gut geschnittenen Film veröffentlicht, der die Grabes-UN-ruhe von Mary Vetersa auf dem Heiligenkreuzer Friedhof zeigt. Das arme Mädchen wurde ja nicht nur schleunigst verscharrt, sondern dann wurde ihr Grab gleich zweimal geschändet, einmal durch die Sowjetsoldaten 1945 und dann durch den Möbelhändler Flatzlsteiner im Jahre 1991. Arme Mary Vetsera, nicht nur wegen ihres unglücklichen Todes, sondern auch, weil man sie nicht in Ruhe lässt. Mutter Priorin Regina betont immer wieder, dass die Schwestern heute für ALLE unglücklichen Menschen beten, die von schwere Schicksalsschlägen getroffen werden.

10. Juni 2009: Noch Plätze für die Sommerexerzitien frei

Für die beiden Exerzitienkurse im Sommer, die im Gästehaus des Karmel Mayerling stattfinden, sind noch Plätze frei. Information dazu siehe hier. Für den ersten Kurs von 16.-19. Juli ist nur noch 1 Platz frei (Stand vom 10.06.200); für den zweiten Kurs von 27.-30. August sind noch 6 Plätze frei. Insgesamt gibt es maximal 16 Zimmer. Die Schwestern leben in strenger Klausur, bei den Exerzitien werden wir die Heiligen Messen in der Klosterkirche haben, um so auch das Gebet mit den Karmelitinnen zu teilen. In der Natur rund um den Karmel kann man durchatmen. Ansonst wird bei diesen Schweigeeserzitien viel Zeit sein zum Gebet, zum Nachdenken und zum Suchen nach dem Willen Gottes.

4. Juni 2009: Schwester Elisabeth verstorben

In den Morgenstunden des 4. Juni verstarb Schwester Maria Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit. Pater Prior Christian eilte noch um 5.30 vom Frühchor der Mönche von Heiligenkreuz herbei um die Krankensalbung zu spenden. Schwester Elisabeth stand im 81. Lebensjahr und im 48. Professjahr und war schon die letzten Jahre sehr krank und beschwerlich. Am 6. Juni wurde das Requiem in der Klosterkirche gefeiert, an dem auch Provinzial Pater Roberto von den Unbeschuhten Karmeliten und Prior Pater Christian von Heiligenkreuz teilnahmen; Spiritual Pater Werner Schmidt hielt das Requiem und die Predigt. Dann wurde Schwester Elisabeth in der Gruft, die sich in den Resten der ehemaligen Laurentiuskirche befindet, beigesetzt. Sie möge durch Gottes Barmherzigkeit ruhen in Frieden. Foto: Lindenholzstatue des Heiligsten Herzen Jesu im Karmel Mayerling.

1. Mai 2009: Verkaufsstand des Karmel auf Klostermarkt

Auf dem großen Klostermarkt in Heiligenkreuz am 1. Mai 2009 war auch der Karmel Mayerling vertreten. Die Studenten und junge Mitbrüder vom Stift Heiligenkreuz betreuten den Stand. Verkauft wurden die verschiedenen kleinen und stilvollen Produkte des Karmel, wie etwa Kerzen und Ansichtskarten. Auch ein Restposten von "Klosterfrau Karmelissengeist" kam auf den Markt und fand reissenden Absatz. Die Klosterküche Heiligenkreuz hatte 300 Stück Ribisel-Schaum-Kuchen gemacht. All das sollte eine Hilfe sein für den Karmel Mayerling. Mutter Regina konnte sich über einen Umsatz von über 1.100 Euro freuen, das ist wieder ein kleiner Beitrag für die Erhaltung des Karmel. Foto: Novize Frater Nikolaus betreut gerade den Verkaufsstand der Karmelitinnen auf dem Klostermarkt.

17. April 2009: Wie zu Kaisers Zeiten!

Der Karmel Mayerling präsentiert sich nun wie zu Kaisers Zeiten. So muss Kaiser Franz Joseph I. den Karmel erlebt haben, als er hier zu Besuch gewesen ist. Er ist ja mehrmals gekommen, um an dem Ort zu beten, wo sein Sohn gestorben war; er ist ja der Stifter des Karmel Mayerling. Irgendwann in den 70er Jahren hatte man vergessen, die Fichtenhecke entlang des Zufahrtsweges zu schneiden, die sich zu einem unansehnlichen Dickicht ausgewachsen hat. Viele Leute sind deshalb an dieser historischen Stätte vorbeigefahren, ohne auch nur irgendetwas zu merken. Foto: Oberförster Siegfried Weilharter von der Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz organisierte die Arbeiten; sodass in kürzester Zeit die Sicht auf den Karmel im historischen Zustand wiederhergestellt werden konnte.

11. April 2009: Erstmals Folder für Touristen über Karmel Mayerling

Erstmals ist ein Folder für Reisebüros und Touristen erschienen, um neue Besucher in den Karmel Mayerling zu bringen. Obwohl der Eintritt zur Besichtigung nur 2,20 kostet, spüren die Schwestern sehr stark, dass die Leute zu sparen begonnen haben. Viele spazieren nur um den Karmel herum und machen keine Besichtigung mit.

Die Einnahmen aus dem Tourismus sind aber die einzige Lebensgrundlage der Karmelitinnen. Darum ist der Folder sehr touristisch gestaltet, er soll darauf aufmerksam machen, dass hier im Karmel Mayerling der Originalschauplatz der Tragödie vom 30. Jänner 1889 ist. Derzeit boomt das Gedenken an Mayerling durch alle möglichen Ausstellungen, Musicals und Events. Aber die Schwestern haben nichts davon.

Die Schwestern schicken den Folder auf Anfrage auch zu, man muss ihnen dazu nur schreiben oder sie anrufen.

6. April 2009: Freilegung der Sicht auf den Karmel

Irgendwann in den 70er Jahren hat man Vergessen, die Fichtenhecke vor dem ehem. Jagdschloss zu stutzen; ebenso sind die Bäume im ehaligen Schlosspark einfach aufgeschossen, sodass der Karmel Mayerling ganz versteckt war hinter einer verkrüppelten Fichtenmonokultur. Auf Bitten der Priorin hat die Forstverwaltung Heiligenkreuz nun mit den ersten Maßnahmen begonnen, um die historische Ansicht des Karmel wiederherzustellen. Endlich sieht man das Kloster wieder von der Bundesstrasse aus.  Foto: Die Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz hilft großzügig bei den ersten Schritten zur Wiederherstellung des historischen Schlossparks rund um den Pavillon des Karmel Mayerling.

31. März 2009: Dachdeckung des Pavillon hat begonnen

Endlich konnten die ersten Schritte begonnen werden. Nach monatelangen Planungen unter Aufsicht des Bauamtes der Erzdiözese Wien hat die Rettung des historischen Pavillons vor dem Karmel Mayerling begonnen. Der Pavillon war vermutlich seit 1918 nie mehr restauriert worden, durch einen Brand in den 70er Jahren war der Dachstuhl so desolat, dass es bereits hineinregnete. Die Kosten von ca. 50.000 Euro für Dachdeckung und Sanierungmaßnahmen müssen noch aufgetrieben werden. Die Arbeiten mussten aber begonnen werden, weil "Gefahr im Verzug" war. Foto: Dachdeckarbeiten beim historischen Pavillon vor dem Karmel Mayerling. Wegen der hohen Kosten hatten die Schwestern das Projekt seit Jahren vor sich herschieben müssen.

19. Jänner 2009: Gästehaus fast voll

Das Gästehaus Sankt Josef des Karmel Mayerling ist fast voll. Die jungen Männer, die dort von der Priorin des Karmel auf Empfehlung des Rektors der Hochschule Heiligenkreuz aufgenommen werden, studieren alle Theologie in Heiligenkreuz und haben unterschiedliche Lebenspläne, die meist noch nicht ganz geklärt sind. Einige wollen Priester werden, einige sind bereits Ordensleute und schließen ihr Studium ab. Leider gibt es ja in Heiligenkreuz kein Studentenheim, das die wachsende Zahl der Studieninteressenten an der Päpstlichen Hochschule aufnehmen könnte. So ist das Gästehaus in Mayerling ganz ideal. Es gibt einen geregelten Tagesablauf mit morgendlicher Heiliger Messe in der Karmelitinnenkirche, täglichem Rosenkranz und Anbetung. Kochen müssen sich die jungen Herren selbst... Regelmäßig gibt es Besuche durch Spiritual Andreas Schätzle und Vorträge von Mitbrüdern aus dem Stift Heiligenkreuz...
 Foto: Die Bewohner des Gästehauses Sankt Josef Mayerling am 19. Jänner 2009.

13. Dezember 2008: Mönche muszieren für die Karmelitinnen

Auf dem Klostermarkt im Dezember 2008 im Stift Heiligenkreuz waren auch die Karmelitinnen von Mayerling mit einem Stand vertreten. Natürlich nicht die Schwestern, die blieben brav in der Klausur, aber die Studenten der Hochschule verkauften die Produkte der Schwestern. - Und außerdem spielten P. Simeon und Fr. Martin auf; die Sammlung bei diesem Aufspielen und nach der Vesper ergab 733,36 Euro für die Karmelitinnen, die sich dafür herzlich bedankten. Zur Zeit sind sie auf jeden Cent angewiesen. Foto: "Turmblasen" von Pater Simeon und Frater Martin während des Klostermarktes, und das für einen guten Zweck!

8. Dezember 2008: Einkleidung von Schwester Maria

Am Hochfest der Unbefleckten Gottesmutter Maria konnte schon wieder eine Kandidatin das Ordenskleid empfangen. Die neue Schwester erhielt den Namen Schwester Maria, die längere Form des Namens lautet Schwester Maria Benedicta a Trinitate. Das Noviziat dauert zwei Jahre und ist eine Zeit des Lernens, des Dienens und der Prüfung. Junge (und auch ältere) Frauen, die sich für den Karmel interessieren, sollen mit Mutter Priorin Regina Kontakt aufnehmen, es ist unkompliziert. Bei vielen ist ja ein Ruf da, aber man verdrängt ihn nur zu leicht. Foto: Eine Novizin bei der stillen Anbetung vor dem Tabernakel.

18. Nov. 2008: Exerzitienkurse für 2009

Nach dem großen Erfolg der ersten Exerzitien für Frauen im Gästehaus der Karmelitinnen wird es 2009 gleich zwei Exerzitienkurse geben: Den ersten Kurs von 16.-19. Juli 2009 halten Pater Karl und Pater Wolfgang vom Stift Heiligenkreuz. Den zweiten Kurs von 27.-30. August 2009 werden Pater Pio und Pater Pirmin vom Stift Heiligenkreuz halten. Start ist jeweils am Abend um 18 Uhr, Ende ist am letzten Tag mit dem Mittagessen. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Anmeldung direkt beim Webmaster P. Karl: 02258-8703-177 bzw. pkw(at)stift-heiligenkreuz.at. Foto: Bei den Exerzitien kann man schon durch die einfachen Zimmer die Einfachheit des karmelitischen Lebens erfahren.

3. Sept. 2008: Erste Schritte zur Rettung des Pavillon

Am 3. September 2008 fand endlich eine wichtige Besprechung für die Zukunft des Karmel statt. Denn der Pavillon beim Karmel ist kurz vor dem Zusammenfallen. Es handelt sich um jenen historischen Pavillon, der ein Urbestandteil des Jagdschlosses ist. Kronprinz Rudolf hat ihn nach dem Erwerb des Jagdschlosses herrichten lassen. Die Schwestern können die Baulast natürlich nicht tragen, allein die Dachsanierung kostet 55.000 Euro. - Nun hat Kardinal Schönborn zumindest in der Weise Hilfe zugesagt, dass das Bauamt der Erzdiözese Wien unter Architekt Harald Gnilsen, die Bauaufsicht übernimmt. Bei einer Begehung konnte man sich von der desolaten Situation überzeugen! Die Maßnahmen müssen noch heuer, 2008, vor dem Wintereinbruch, durchgeführt werden... Überlegt wird auch, den Pavillon den Touristen zugänglich zu machen, aber dazu muss eine große Hilfsaktion gestartet werden... Foto: Besprechung im romantischen Garten vor dem verfallenden Pavillon in einer unromantischen Angelegenheit: Priorin Regina, Bauamtsleiter Leopold Link, Architekt Harald Gnilsen.

22. August 2008: Die Karmelitinnen im "Standard"

Es ist interessant, wenn eine liberale Zeitschrift wie "Der Standard" sich für das Leben von 9 Karmelitinnen interessiert und dazu einen sehr gut recherchierten und durchaus von Verständnis und Bewunderung getragenen --> Artikel in der Ausgabe vom 23. August 2008 produziert. Es ist auch erfreulich, dass man sich anlässlich des 150. Geburtstages des unglücklichen Kronprinzen Rudolf für das Schöne und Heilige interessiert, das an einer Stätte ist, die durch Tod und Blut in die Geschichte eingegangen ist. Wir würden uns freuen, wenn dieses mediale Interesse an der "Substanz" des karmelitischen Lebens, gerade auch, wenn es für die gottferne Welt "exotisch" erscheint, anhält. Unsere Klöster sind Orte geistlicher Kraft, gut wenn die Einheimischen sie als solche "entdecken".

3. Juli 2008: Erstmals Exerzitien für Frauen in Mayerling

Gesegnet waren die ersten Exerzitien für (junge) Frauen, die in Mayerling stattfanden. Die Möglichkeit, beim Karmel Exerzitien anzubieten besteht ja erst, seit das Gästehaus revitalisiert ist. Im Sommer steht das Gästehaus leer und ist ein idealer Ort für Exerzitien.

16 Frauen nahmen an den Exerzitien teil. Ca. 20 Interessentinnen haben sich zu spät gemeldet, leider gibt es ja nur 16 Zimmer. Pater Karl und Pater Wolfgang hielten die Vorträge und feierten die Heilige Messe, Pater Pio stand für die Beichte zur Verfügung. Das Essen organisierten die Frauen selbst.

Die Exerzitien fanden "im Geist des Karmel" statt und wurden als Schweigeexerzitien mit dem Schwerpunkt des persönlichen Gebetes gehalten.

16. Juli 2008: Feierliche Nachprimiz

Am Hochfest Unserer Lieben Frau vom Karmel hielt P. Subprior Simeon Wester vom Stift Heiligenkreuz seine Nachprimiz in besonders feierlicher Weise bei den Karmelitinnen in Mayerling. Er ist der letzte im Reigen der vielen Nachprimizen, die auch im Karmel stattfinden, denn das Stift Heiligenkreuz allein hat ja heuer 7 Neupriester, die alle mit den Karmelitinnen verbunden sind.

Der 16. Juli ist das marianische Hochfest des Karmel. Die "kleine Wolke", die der Prophet Elia vom Karmelgebirge aus am Himmel sah, ist zum Symbol für die Gotttesmutter Maria geworden. So wie diese Wolke schließlich den Regen bringt, der die tödliche Dürre beendet, so bringt Maria Christus, der die Erlösung bringt.

24. Juni 2008: Mayerling an der Wiener Staatsoper

Aus dem Jahre 1978 stammt das Ballett von Kenneth MacMillan über die Tragödie von Mayerling. Den Inhalt kann man sich --> hier ansehen. Nun wird dieses gelungene Balett mit der Musik von Franz Liszt, orchestriert und arrangiert von John Lanchbery an der Wiener Staatoper aufgeführt. Premiere ist 28. Oktober 2008.

Umrahmt von der Darstellung der Beisetzung der siebzehnjährigen Baroness Mary Vetsera, konzentriert sich die Handlung auf Kronprinz Rudolf von Österreich und schildert die dramatischen Ereignisse jener acht Jahre, die zwischen seiner Heirat mit Prinzessin Stephanie von Belgien und dem gemeinsamen Tod von ihm und Mary Vetsera im Jagdschloss von Mayerling liegen. Weitere Informationen dazu auf: www.DasBallett.at

12. Juni: Restaurierung des Pavillons

Eine frohe Mitteilung von Priorin Mutter Regina: Durch eine großzügige Spende ist das Gästehaus nun überraschend schuldenfrei. Es handelte sich um eine sehr großzügige private Spende. Wir atmen auf, sonst hätten wir noch monate- vielleicht Jahre lang dafür weitersammeln müssen.

Doch es geht weiter: Unmittelbar vor dem Kloster, dem ehemaligen Jagdschloss von Kronprinz Rudolf, verfällt der Pavillon, der historischer Grundbestand des früheren Jagdschlosses ist. Dazu denken die Schwestern an eine gesamte Neugestaltung der Wiese und des kleinen Parkes vor dem Karmel. Doch das sind alles vorerst Gedanken im Kopf, die den Segen des Himmels brauchen... - Skizze von P. Werner Schmid. Ein Foto vom verfallenden Pavillon gibt es weiter unten auf dieser Seite.

6. Mai 2008: Exerzitien für Frauen im Sommer

Neue Möglichkeiten eröffnen sich für das Karmelitinnenkloster Mayerling durch die Restaurierung des Gästehauses (für das wir immer noch viel Geld brauchen und --> um Ihre Hilfe bitten). Im Sommer steht das Gästehaus leer, da die Studenten dann in Ferien sind. Daher planen P. Karl und P. Wolfgang, in dieser Zeit Exerzitien für junge Frauen anzubieten.

Eingeladen sind junge Frauen (und auch Erwachsene Frauen), die sich für das Leben im Geist der hl. Theresia von Avila und der Spiritualität des Karmel interessieren. Zeit: 31. Juli, 17 Uhr, bis 3. August 2008, 14 Uhr. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Anmeldung direkt bei P. Karl: 02258-8703-177 bzw. pkw[at]stift-heiligenkreuz[dot]at. Foto: drei Gottesdienstbesucherin nach der Morgenmesse am 19.03.2008.

1. Mai 2008: Klostermarktstand für Mayerling

Auf dem großen Klostermarkt in Heiligenkreuz am 1. Mai 2008 stellte Hauptökonom P. Josef Riegler auch den Karmelitinnen von Mayerling einen Stand zur Verfügung. Selbstverständlich haben die Schwestern dort NICHT verkauft, Karmelitinnen sind ja an die Klausur gebunden. Aber gute Freunde des Klosters und vor allem Studenten der Hochschule haben den Stand den ganzen Tag über betreut.

Der Klostermarkt war insgesamt ein großer Erfolg, ca. 9000 Besucher haben Produkte und Bastelein von über 30 Stiften und Klöstern gekauft. Auch wenn das Wetter heuer nicht so toll war wie sonst. Für die Karmelitinnen, die ja immer noch einen beträchtlichen Schuldenstand auf das renovierte Gästehaus zu tilgen haben, sind genau 393,- Euro hereingekommen. Viele haben sich auch über den Karmel Mayerling informiert. Foto: Eindrücke vom Klostermarkt 1. Mai 2008

24. April 2008: Priesterweihe als Hilfe für Mayerling

Am 24. April weihte Kardinal Schönborn im Stift Heiligenkreuz 6 Priester: P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio u. P. Pirmin. Die Neupriester wollten auch ein Zeichen für die Karmelitinnen in Mayerling setzen, die ja weiterhin --> um Ihre Hilfe bitten. Daher haben Sie die Kollekte dieses großen Gottesdienstes, an dem ca. 1000 Gläubige teilgenommen haben, für die Schwestern in Mayerling gewidmet.

Die Neupriester werden auch der Reihe nach im Karmel Mayerling kleine Nachprimizen feiern. Die Schwestern sind an dem Segen für das Stift nicht unbeteiligt, da sie ja durch ihr Gebet die Berufungspastoral mittragen. Jetzt müssen wir kräftig für die Schwestern um Berufungen beten. Foto: Priesterweihe am 24. April durch Kardinal Christoph Schönborn

11. März 2008: Mayerling ist Touristenmagnet

Das Mayerlinger Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf, - nunmehr ein Karmelitinnenkloster -, wo 1889 Kronprinz Rudolf mit Mary Vetsera den Tod fand, ist weiterhin ein Magnet für ausländische Touristen. Viele Busse fahren den Wienerwald deshalb an, um Mayerling, Stift Heiligenkreuz, die Biedermeierstadt Baden und die Seegrotte Hinterbrühl zu besichtigen. Die Schwestern, die von den Einnahmen durch die Führungen leben, sind Abt Gregor vom Stift Heiligenkreuz sehr dankbar, dass er 2007 ihnen den aufgebrochenen Prunksarg der Mary Vetsera überlassen hat. Dieser ist nunmehr im Museum bei einer Führung eindrucksvoll ausgestellt. - Der Mayerlingexperte Lars Friedrich hat überdies ein Buch "Mayerling - Die Chronik eines Dorfes" veröffentlicht (nur 7,80 Euro!), das sehr empfehlenswert ist.

27. Februar 2008: Pavillon verfällt

Während die Schwestern immer noch jeden Cent weglegen, um die ausstendenden Schulden für das Gästehaus (immer noch ca. 30.000 Euro) abzuzahlen, droht das nächste Problem: Hinter Thujen versteckt verfällt der Frühstückspavillon des ehemaligen Jagdschlosses langsam aber sicher...

Der Pavillon gehört zur Anlage des Jagdschlosses. Inzwischen weiß man, dass es ein falsches Gerücht ist, dass der Kronprinz dort mit Mary Vetsera gefrühstückt haben soll. Das ist eine der vielen falschen Legenden über Mayerling. Aber der Pavillon ist auch so wichtig und schön: Er gehört zum Grundbestandteil des Jagdschlosses, das der Kronprinz erworben hat. Das Schindeldach ist inzwischen löchrig und Wasser dringt durch die Decke.

Schon vor einigen Jahren hat die damalige Priorin um einen Kostenvoranschlag für die Restaurierung gebeten. Als sie diesen dann in Händen hielt, musste sie das Projekt gleich wieder fallen lassen, weil es für die Schwestern nicht zu finanzieren ist...

31. Jänner 2008: Spiritual für Gästehaus

Mit Erlaubnis von Kardinal Christoph Schönborn wird der Diözesanpriester Mag. Andreas Schätzle als "Spiritual" für das Gästehaus Sankt Josef in Mayerling wirken. Am 31. Jänner feierte der bekannte junge Priester, der sowohl für die Berufungspastoral in der Erzdiözese Wien zuständig ist als auch der Programmdirektor von Radio Maria Österreich, die erste Heilige Messe in Konzelebration mit dem Rektor der Hochschule Heiligenkreuz P. Karl Wallner.

Für die 10 jungen Männer, die derzeit in dem revitalisierten Gästehaus leben, die auch alle an der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz studieren, ist es wichtig, auch eine geistliche Ordnung in ihrem Tagesrhythmus zu haben. Nach der Heiligen Messe zu Ehren des großen Jugendapostels Don Bosco gab es eine von den Studenten gekochte Gulaschsuppe, die durchaus genießbar war.

26. Jänner 2008: Noch 31.500 Euro fehlen

Gott-sei-Dank kommen noch über Erlagscheine laufend Spenden herein für das Gästehaus der Karmelitinnen, dieses ist mit 10 Studenten voll. Für die Studenten, von denen einige überlegen, einmal Priester zu werden, gibt es bald einen geistlichen Begleiter. Ein Weltpriester der Erzdiözese Wien hat sich für diesen Dienst bereit erklärt und die Erlaubnis des Kardinals erhalten.

Die Studenten leben sehr einfach, kochen sich selbst, studieren Tag und Nacht und haben den liturgischen Dienst bei der täglichen Frühmesse bei den Karmelitinnen um 6.45 Uhr übernommen. So hat dort alles an Niveau und geistlicher Ausstrahlung gewonnen.

Ziemlich mühsam gestaltet sich aber das Auftreiben der noch ausständigen 31.500 Euro. Es sind zwar seit November durch Erlagscheine ca. 3.200 Euro hereingekommen, aber wir können ja keine größeren "Fundraising-Veranstaltungen" bei den kontemplativen Schwestern machen. So hoffen wir, dass die Spenden über das Jahr 2008 nicht abreissen werden und wir bald schuldenfrei sind. --> Spenden.

Foto: Student Christof Hofstätter im Gästehaus bei der Statue der Gottesmutter

Ab 19. Jänner 2008: Karmelitinnen in der Oper

Natürlich gehen unsere Karmelitinnen nicht in die Oper, aber es gibt ab 19. Jänner 2008 die Heiligkeit der Karmelitinnen als Opernstoff zu sehen: Ab 19. Jänner 2008 spielt das Theater an der Wien die ergreifende Oper von Francis Poulence "Dialogues des Carmélites". Die Handlung geht auf das tatsächliche Martyrium der 16 Karmelitinnen von Compiègne am 17. Juni 1794 zurück, die in Folge der Französischen Revolution enthauptet wurden. Gertrud von LeFort hat aus dem Stoff die Novelle "Die Letzte am Schafott" gemacht, wo die ängstliche Schwester Blanche sich zuerst vor der Verhaftung vesteckt, am Schluss jedoch bekennt und als Letzte enthauptet wird. Georges Bernanos hat diesen Stoff in "Die begnadete Angst" nochmals verstärkt und dramatisiert. In beiden Romanen kommt das vielleicht Urtümlichste des christlichen Glaubens zum Ausdruck: Dass sich Gottes Kraft in menschlicher Schwachheit durchzusetzen vermag, und nur dort... Francis Poulence hat das Ganze zu einer Oper vertont, und so kann man in der Wiener Kulturszene einmal etwas wirklich Substantielles anschauen... - Foto: Eine Szene aus den "Dialogues des

7. Jänner 2008: Erste Hl. Messe im Gästehaus

Am 7. Jänner 2008 feierte der Rektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz, P. Karl Wallner, die Erste Heilige Messe in der neuen Kapelle des Gästehauses Sankt Josef. Kardinal Schönborn hatte die Kapelle am 14. Sept. 2007 geweiht und das Allerheiligste dorthin übertragen.

Alle 10 Studenten nahmen an der Heiligen Messe teil, in der der Rektor daran erinnerte, dass die Feier der täglichen Heiligen Messe und die Herzensgemeinschaft mit dem eucharistischen Herrn in der persönlichen Anbetung DIE Kraftquelle für jeden Studierenden sind. Der Herr braucht "Arbeiter" für seinen Weinberg. Arbeiter müssen eifrig, stark, willensbereit, leidensfähig, engagiert, einsatzbereit sein... Dazu müssen Sie sich aus der Quelle nähren, die wirklich Kraft gibt für den Dienst als Priester: die eucharistische Gemeinschaft mit dem Heiland.

In der Kapelle des Gästehauses wird in Zukunft alle vierzehn Tage eine Heilige Messe gefeiert werden, denn normalerweise nehmen die Studenten an der Morgenmesse der Karmelitinnen in der Karmelitinnen-Kirche teil.

14. Dez. 2007: Kardinal in Mayerling!

Mit einer Entschuldigung, ja einer "Beichte", eröffnete Kardinal Schönborn am Fest des hl. Johannes vom Kreuz: er sei schon 12 Jahre Erzbischof, war aber noch nie bei den Karmelitinnen in Mayerling. Dabei sind solche Orte des Gebetes unverzichtbar wichtig für das geistliche Leben der Diözese. - In dem feierlichen Pontifikalamt, in dem Abt Gregor und Spiritual P. Werner Schmid konzelebrierten, predigte der Kardinal über die Berufung: Jede Berufung ist zugleich eine Art Neuschöpfung. So sprach er nicht nur den Karmelitinnen, die schon sehr dringend geistliche Berufungen brauchen würden, Mut zu, sondern das passte auch gut, weil 15 junge Frauen mit hw. Mag. Andreas Schätzle an dem Gottesdienst teilnahmen. Die Mächen nehmen gerade in Heiligenkreuz --> an einem Berufungswochenende teil. Am Ende wurde das Allerheiligste in die neue Kapelle des Gästehauses übertragen. Dank an Bürgermeister Johann Grundner und die Feuerwehr von Maria Raisenmarkt, die nachher für Glühwein und gute gebratene Kartoffel für die große Schar der Mitfeiernden sorgten. Der Herr Kardinal freilich zog sich noch bis spät in den Abend in die Klausur des Klosters zurück, um die Karmelitinnen kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen.

12. Dez. 2007: Kapelle fertig für die Weihe

Zwei Tage vor der Weihe des Gästehauses St. Josef des Karmel Mayerling ist die Kapelle dort fertig geworden. Dank gilt dem Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz, das einen würdigen Altar angefertigt hat. Und Dank gilt dem Spiritual der Karmelitinnen, P. Werner Schmid, der mit viel Geschmack und religiösem Gespür die Bänke, Sesseln sowie die künstlerische Ausgestaltung vorgenommen hat. In dieser Kapelle fühlt man sich unglaublich wohl.

Am 14. Dez. 2007 wird dann auch der Heiland in der Kapelle durch seine eucharistische Gegenwart einziehen: Der Herr Kardinal wird das Allerheiligste feierlich in die Kapelle übertragen. Bitte um das Gebet, dass diese Kapelle zu einem Ort wird, wo die Studenten viele Gnaden für ihr Leben und für die Kirche empfangen...

11. Dez. 2007: Vanillekipferl für Mayerling

Am 15. Dez. 2007 ist von 9-21 Uhr der --> Advent-Klostermarkt in Heiligenkreuz. Über 30 Klöster und Stifte aus dem In- und Ausland beteiligen sich mit ihren Spitzenprodukten. Auch für die Karmelitinnen in Mayerling wird es einen Stand geben. Natürlich verlassen die Schwestern auch für solche Anlässe nicht ihre strenge Klausur. Aber die Novizen von Heiligenkreuz werden für die Schwestern Vanillekipferl backen und diese dann verkaufen. Außerdem wird es natürlich auch andere Produkte der Karmelitinnen geben. Der Erlös wird verwendet werden, um den Rest für die Restaurierung des Gästehauses Sankt Josef zu bezahlen. Foto: Fünf der sechs Heiligenkreuzer Novizen am 11. Dez. 2007 beim Vanillekipferl-Backen für die Karmelitinnen...

14.-16. Dez.: "Himmel.komm"-Wochenende in Heiligenkreuz

Ein Wochenende der besonderen Art findet von 14.-16.12.2007 im nachegelegenen --> Stift Heiligenkreuz statt: Junge Frauen, die überlegen, wo Gott sie haben will, sind herzlich eingeladen, über Ihre Berufung nachzudenken. Es werden auch "Tips" zur Berufungsfindung gegeben... Nichts ist mächtiger als der Wille Gottes. Nichts ist beglückender als den Willen Gottes zu erkennen. Nichts ist erlösender als den Willen Gottes zu befolgen... Daher heißt das Wochenende "Himmel.komm". Nähere Information gibt es auf der --> offiziellen Homepage der Berufungspastoral der Erzdiözese Wien. Es ist eine Veranstaltung, die wir nicht selbst veranstalten, sondern die bei uns stattfindet. Bitte daher direkt bei Niki Haselsteiner anmelden: berufungen[at]edw.or[dot]at. Ein Höhepunkt ist sicher auch die Teilnahme an der Messe mit Kardinal Schönborn am Freitag, 14. Dez., 19 Uhr im Karmel Mayerling. Bitte auf jeden Fall warme Kleidung mitnehmen. Foto: vom Berufungswochenende 2004 in Heiligenkreuz.

Einladung für den 14. Dez. mit Kardinal Schönborn

Bei den Karmelitinnen herrscht große Freude, weil der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, zugesagt hat, das Gästehaus einzuweihen. Eminenz wird am 14. Dezember um 19 Uhr die Festmesse vom hl. Johannes vom Kreuz in der Karmelitinnenkirche feiern. Dazu sind alle Gläubigen herzlich eingeladen. Bitte warm anziehen!

Anschließend wird der Kardinal das Gästehaus St. Josef und die dortige Kapelle segnen. Danach gibt es einen Imbiss für alle. Bitte warm anziehen, denn die Räume sind zu klein. Es werden Heizstrahler im Freien vorgesehen. Der Herr Bürgermeister Johann Grundner und Direktor Josef Glanz werden alles gut organisieren. Alle herzlich willkommen!

Das Fest des hl. Johannes vom Kreuz (14. Dezember) wurde gewählt, weil er der "Vater der Unbeschuhten Karmelitinnen" ist. Niemand geringerer als Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., hat seine Doktorarbeit über die Mystik des großen geistlichen Kirchenlehrers verfasst.

Es ist das erste Mal, dass Kardinal Schönborn die Karmelitinnen in Mayerling besucht, die Schwestern freuen sich sehr über diese Stärkung.

14. Nov. 2007: Vorbereitungen auf Haus-Weihe

Am 14. Dez. wird Kardinal Christoph Schönborn das restaurierte Gästehaus samt Kapelle einweihen. Die 10 Studenten, die mittlerweile in dem Gästehaus wohnen, bereiten sich schon intensiv auf die Feier vor.

Derzeit fehlt immer noch die Einrichtung der Küche. Auch die Kapelle ist noch nicht fertiggestellt. Der vorgesehene Raum ist nur provisorisch als Gebetsraum eingerichtet, das Allerheiligste wurde vom Herrn Dechant dort provisorisch deponiert, weil die Kapelle bei den Franziskanerinnen mittlerweile aufgelöst wurde.

Jedenfalls sind alle in Erwartung. Die Weihe wird einen Abschluss und einen Einschnitt darstellen, auf den sich schon alle freuen. Foto: Die 10 Studenten vor dem Gästenhaus.

6. Nov. 2007: Viel ist schon gelungen

Das Foto zeigt 5 der 10 Studenten, die derzeit schon im Gästehaus St. Josef der Karmelitinnen in Mayerling wohnen. Die Aufnahme ist an der Hochschule Heiligenkreuz gemacht worden, wo die fünf wohnen.

Viel ist geschehen! Im Mai kam die Schreckensnachricht ins Stift: Die Franziskanerinnen in Mayerling ziehen im Sommer ab, und den Karmelitinnen in Mayerling geht es finanziell sehr schlecht, ihr Gästehaus verfällt. - Da haben wir schnell gehandelt: Bürgermeister Johann Grundner, Prof. Maria Wallner von Baden, Dechant Josef Kantusch, Rektor P. Karl Wallner, Direktor Josef Glanz usw. haben ein Hiflskomittee gegründet: Das marode Gästehaus der Karmelitinnen, das seit 20 Jahren leer stand, wurde im Sommer hergerichtet. Es ist gelungen, viel Geld für das "Gästehaus St. Josef" zu sammeln, was nicht leicht war.

Derzeit (November 2007) wird die Küche eingebaut. Die Studenten erhalten von einer Lebensmittelmarkt in Alland gratis das alte Brot und abgelaufene Lebensmittel. Vergelt's Gott auch dafür. Eigentlich eine gute Vorbereitung auf das Priestertum in der Nachfolge des armen Heilandes.

Spenden bitte an: Konto-Nr. 00700-170780 (bei Sparkasse Baden, BLZ 20205)

28. Okt. 2007: "Oscar" sammelt für Mayerling

Am 28. Okt. hatten die Zisterzienser in Heiligenkreuz Besuch durch den Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck. Er hatte ja 2002 das Drehbuch zu seinem Film "Das Leben der Anderen" in klösterlicher Zurückgezogenheit im Stift Heiligenkreuz geschrieben. Und für den wunderbaren Film am 25. Februar 2007 den Oscar erhalten.

Bei der Feierstunde präsentierte Florian seinen "Oscar". P. Karl, der ja mit Florian befreundet ist, nützte die Gelegenheit, um wieder einmal für Mayerling zu sammeln. Immerhin kamen 325,- Euro herein, wieder ein kleiner Tropfen, um die ausstehenden Betrag von mittlerweile ca. 27.000 Euro herein zubekommen.

Foto: Florian stand nach dem Festakt noch zur Verfügung, um Autogramme zu unterschreiben und sich samt "Oscar" fotografieren zu lassen. --> mehr Infos auf www.stift-heiligenkreuz.at

 

20. Okt. 2007: Provisorisches Studentenleben

Im Gästehaus St. Josef bei den Karmelitinnen in Mayerling wohnen 10 Studenten, weitere 5 Zimmer sind frei, eines dafür ist aber für einen Priester reserviert, der als Spiritual dort wohnen soll. Da derzeit die Küche fehlt, leben die Studenten sehr provisorisch, gleichsam auf dem Fußboden...

Doch die Einrichtung der Küche ist nur eine Frage der Zeit (und des Geldes), dann wird ein reguläres Leben dort möglich sein. Auch die Kapelle, das Zentrum des Hauses muss noch eingerichtet werden, hierzu gibt es schon gute Ideen. Das Stift Heiligenkreuz wird Tabernakel und Lesepult (Ambo) zur Verfügung stellen und die Tischler werden einen stilvollen Altar bauen.

Inzwischen sind die Franziskanerinnen abgezogen, sodass es in Mayerling nur mehr das Karmelitinnenkloster gibt. Die Franziskanerinnen haben den Studenten Geschirr, Besteck - und auch einige noch brauchbare Möbel - hinterlassen.

20. Okt. 2007: Hilfskomitee überlegt weitere Maßnahmen

Das Hilfskomitee tagte am 20. Okt. 2007 in Mayerling, um weitere Hilfsmaßnahmen zu beschließen. Dabei besichtigten Patin Prof. Maria Wallner, Bürgermeister Johann Grundner (Alland-Mayerling), Dechant Josef Kantusch, Direktor Josef Glanz und P. Karl Wallner auch das restaurierte Gästehaus und besuchten einige der 10 dort wohnenden Studenten.

Im Großen waren alle sehr zufrieden, dass es so schnell geklappt hat. Dass es nicht bei 71.000 Euro bleiben wurde, war eigentlich ohnehin vorher allen klar, nachdem wir im Mai das miserable verfallene Gebäude besichtigt hatten. Dass es nun 123.000 Euro kosten wird, ist eigentlich auch noch erträglich.

Es fehlen noch 28.000 Euro, das ist nun der letzte noch aufzutreibende Betrag, wir werden dafür betteln gehen und hoffen, dass die Menschen uns deshalb nicht böse sind. Viel Gutes ist gelungen!

Im Bild sieht man den Studenten Johannes Pernegger, der dem Komitee sein kleines aber praktisch eingerichtetes Studierzimmer zeigte.

15. Okt. 2007: Festmesse mit Bischof Küng

Einen hohen Gast durften die Karmelitinnen am Montag, 15. Oktober 2007, begrüßen: Diözesanbischof DDr. Klaus Küng von St. Pölten feierte die Festmesse zu Ehren der hl. Teresa von Jesus in Konzelebration mit P. Prior Christian Feurstein und P. Spiritual Werner Schmidt.

Zahlreiche Gläubige nahmen am Festgottesdienst teil. Das Fest der beiden Ordenspatrone, der hl. Teresa von Avila (15. Okt.) und des hl. Johannes vom Kreuz (14. Dez.), sind immer Höhepunkte des Jahres im Karmel Mayerling. Am 14. Dezember wird Kardinal Schönborn kommen.

Unsere Novizen assistierten dem Herrn Bischof und unsere Schola unter Leitung von P. Philipp Neri gestaltete die Heilige Messe musikalisch. Auch die 8 Studenten, die bereits seit 3. Okt. im Gästehaus wohnen halfen bei der Vorbereitung der heiligen Feier.

20. Sept. 2007: "Gästehaus Sankt Josef"

Ursprünglich hatten Mutter Priorin Regina und P. Karl als Rektor der Hochschule geplant, dem zukünftigen Gästehaus der Studenten den Namen "Johanneum" zu geben. Doch das klingt sehr feierlich und sehr offiziell.

Es ist ja doch nur ein Gästehaus und kein "XY-um". Daher wird das Gästehaus doch den viel schlichteren Namen erhalten: "Gästehaus Sankt Josef Mayerling". Dadurch ist auch die Verbindung zum Karmel, dem das Haus gehört, viel eindeutiger, denn das Karmelitinnenkloster ist ja dem heiligen Josef geweiht. Und der heilige Josef ist auch der Patron in finanziellen Nöten.

Inzwischen gibt es schon 9 Anmeldungen von jungen Männern, die ab 1. Oktober im Gästehaus Sankt Josef wohnen wollen. Insgesamt werden 14 Zimmer zur Verfügung stehen. In diesen Wochen geschieht die Einrichtung. Weiters wird ein Zisterzienser von Orsonnense als "Präfekt" dort wohnen.

9. Sept. 2007: Schwestern beim Papst

Am 9. September nahmen auch die Karmelitinnen an der Begegnung mit dem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. in Heiligenkreuz teil. Sie waren gleich beim Eingang der Kirche und der Heilige Vater ging zweimal an ihnen vorüber und segnete sie .

Berührend war in diesem Zusammenhang das Zeugnis der berühmten Opernsängerin Anja Silja, die sich im Vorjahr aus Begeisterung durch Benedikt XVI. taufen ließ. Sie erzählte, dass für ihre Hinwendung zum Christentum wesentlich war, dass Sie in der Oper "Les dialogue des Carmelites" von Francis Poulenc die Rolle der Blanche singen durfte.

Beim Papstbesuch wurde für die Karmelitinnen gesammelt, für die Fertigstellung des Gästehauses fehlt immer noch viel Geld.

1. Sept. 2007: Bauarbeiten abgeschlossen!

Die groben Bauarbeiten am Gästehaus konnten am 31. August abgeschlossen werden. Die 15 kleinen Zimmer sind verputzt, verfließt, mit Laminatboden versehen. Die frühere Bruchbude ist nicht wiederzuerkennen. Es sind 15 kleine helle Räume entstanden, jedes Zimmer hat ein Fenster direkt zum Garten. Die Zimmer sind ganz ideal für Studenten!

Jetzt fehlt noch die ganze Inneneinrichtung, die sanitären Installationen, die Beleuchtungskörper usw. usw.

Die Zisterzienser von Heiligenkreuz haben versprochen, beim Papstbesuch für die Schwestern zu sammeln. So ist zu hoffen, dass das Geld für die Fertigstellung der Restaurierung des Gästehauses hereinkommt.

28. Juni 2007: Artikel in Kronen-Zeitung

Die Neue Kronen-Zeitung, die größte Tageszeitung Österreichs, hat am 27. Juni im Niederösterreich-Teil über die Überstellung des Sarges von Baronesse Mary Vetsera berichtet.

Die Kronen-Zeitung ist eine Boulevard-Zeitung, die aber der Kirche und dem Glauben positiv und offen gegenübersteht und immer wieder in einer ansprechenden Weise über kirchliche Ereignisse berichtet.

Daher haben unsere drei Novizen, Pater Kosmas und Mutter Regina sich gerne fotografieren lassen. die Kronen-Zeitung hat ja auch den Spendenaufruf für das Gästehaus der Karmelitinnen unterstützt.

Für die Karmelitinnen ist die Belebung des Tourismus von großer Bedeutung, da sie ja aus den Einnahmen von der Besichtigung der Gedächtnisstätte des Kronprinzen Rudolf leben.

Für den Sarg, der ja zugegebenerweise ein "makaberes" Schaustück ist, wurde eine äußerst stilvolle und pietätvolle Aufstellung gefunden, - wenige Meter neben der Kapelle, die ja das Schlafzimmer war, in der der Kronprinz und seine Geliebte den Tod fanden...

28. Juni 2007: Sarg der Mary Vetsera in Mayerling angekommen

Der Sarg, in dem Mary Vetsera von 1889 bis 1945 beigesetzt war, ist in den Museumsräumen des Karmel Mayerling angekommen! Er stand bis März 2007 vergessen in einem Kellergewölbe des Stiftes Heiligenkreuz, nachdem er 1945 von Grabräubern erbrochen worden war. --> Siehe das Informationsblatt zu den 4 Särgen der armen Mary Vetsersa.

Jetzt sind die Schauräume des Karmel Mayerling attraktiver. Bei dem Sarg sind auch die konservierten Holzbretter jenes allerersten Sarges ausgestellt, in dem Mary Vetsera zunächst bei Nacht und Nebel verscharrt worden war...

Der Sarg wurde von "starken" Mitbrüdern aus Heiligenkreuz und von Mutter Priorin Regina in Empfang genommen und auf einen schön vorbereiteten Platz im Museum gestellt.

27. Juni 2007: Die Särge der Mary Vetsera

In den nächsten Tagen wird jener prunkvolle Sarg, in dem Mary Vetsera von 1889 bis 1945 bestattet war, in den Museumsräumen des Karmel Mayerling ausgestellt werden.


Dieser Sarkophag wurde 1945 von Grabräubern erbrochen und stand bis März 2007 vergessen in einem Kellergewölbe im Stift Heiligenkreuz. Abt Gregor vom Stift Heiligenkreuz hat den Schwestern den Sarg überlassen, er wurde bis jetzt aufwändig restauriert.

Insgesamt hatte bisher Mary Vetsera schon 4 SÄRGE! Dazu gibt es -->
hier ein Informationsblatt zum herunterladen.

Das Foto zeigt Mutter Regina und die Heiligenkreuzer Novizen Frater Athanasius und Frater Vinzens, wie sie für einen Journalisten das Bild der unglücklichen Baronesse Vetsera halten. Hoffentlich kommen durch das makabere Schaustück mehr Touristen, denn dies ist die Lebensgrundlage der Karmelitinnen.

25. Juni 2007: Verputz geht voran

Das Gästehaus wird schon verputzt. Die Zimmer werden klein und hell, also ideal für Studenten.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran, im Augenblick ist alles noch ziemlich chaotisch, aber sobald die groben Arbeiten abgeschlossen sind, wird es sehr schnell gehen.

Die Bauarbeiter freuen sich, wenn der Webmaster vorbeischaut, um Fotos zu machen; sie schauen sich selbst die Homepage gerne an und sind stolz auf ihre Baustelle in einem Kloster bei Schwestern.

7. Juni 2007: Verputz der Zimmer im Gästehaus

Der Webmaster hat mit dem afrikanischen Priesterstudenten Neidu Nweke die Baustelle im Gästehaus der Karmelitinnen besucht. Neidu war von der Effizienz der Bauarbeiten sehr beeindruckt. Es schaut zwar noch schrecklich aus, aber der Rohverputz der 15 Zimmer hat bereits begonnen, man sieht schon etwas.

Wichtig wird für das Gästehaus auch die Einrichtung einer Küche sein. Eine große Freude ist, dass die Franziskanerinnen den Karmelitinnen viel von ihrem Geschirr und sogar von der Kücheneinrichtung überlassen!

Ein kurzer Spendenüberblick: Die realistische Schätzung der Kosten liegt jetzt bei 71.000 Euro. Nach derzeitigem Stand der Spenden fehlen noch ca. 40.000 Euro... Wir werden uns noch viel einfallen lassen müssen, um den Karmelitinnen zu helfen.

6. Juni 2007: Bauarbeiten des Pflegeheimes zügig voran!

Unterhalb des Karmelitinnen-Klosters, für das wir derzeit Hilfe organisieren müssen, steht ein zweites Frauenkloster: Die Franziskanerinnen! Diese bauen gerade ein "Schwester-Restituta-Pflegeheim" mit 100 Betten.

Vorübergehend werden die Franziskanerinnen wegziehen, zumindest während der Umbauphase. Die Idee mit dem Pflegeheim ist eine großartige Sache. Die Gebäude der Franziskanerinnen sind auch teilweise baufällig und werden nun umgebaut.

Den Karmelitinnen hingegen geht es nicht so gut, für sie müssen wir Hilfe organisieren, damit das kleine Gästehaus umgebaut werden kann. Ein kleiner Trost ist, dass die Franziskanerinnen einige Möbelstücke für das Gästehaus den Karmelitinnen schenken werden.

5. Juni 2007: Gästehaus in schlimmerem Zustand als befürchtet

Die Bauarbeiten gehen voran, doch wie befürchtet, ist das Gästehaus in einem schlimmeren Zustand als befürchtet. So sind die Wände feuchter als dies bei der ersten Begutachtung zu sehen war, sodass der feuchte Verputz bis auf eine Höhe von 1,50 Meter abgeschlagen werden muss.

Vielleicht war es gut, dass am Anfang die Dimensionen dieses Restaurierungsprojektes nicht so präzise gesehen werden konnten, sonst hätte man sich vielleicht gar nicht beginnen gewagt! Nun aber wird gearbeitet und es gibt kein zurück.

Viele habe schon gespendet, doch es wird noch sehr viel Mühe notwendig sein, um die Kosten zu decken. Deus providebit.

Foto: Herr Christoph Dippl, Student an der Hochschule, in dem als WC vorgesehenen Raum. Der Verputz musste völlig abgeschlagen werden.

31. Mai: Bauarbeiten im Gästehaus haben begonnen!

Mit Gottvertrauen wurden am 31. Mai, dem letzten Tag des Marienmonates, die Restaurierungsarbeiten im Gästehaus der Karmelitinnen begonnen.

Zunächst ist eine Sanierung der feuchten Wände, der Fußböden und der Installationen notwendig. Die Toiletten und Duschräume sind vollkommen desolat. Die schimmelige Lamperie muss von den Wänden und Decken gerissen werden.

Täglich treffen Spenden für das Hilfsprojekt ein. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert, aber die Großzügigkeit vieler Spender lässt zuversichtlich sein.

30. Mai: Vorbereitungen für Vetsera-Sarg

Am 30. Mai begannen die Arbeiten in dem rechten Seitenraum der Kirche, dem ersten Schauraum der Gedächtnis-Stätte des Kronprinzen Rudolf.

In absehbarer Zeit wird dort der restaurierte Sarg der Mary Vetsera, in dem sie bis 1945 bestattet war, ausgestellt werden.

Für die künftige Ausstellung des Prunksarges wird der Raum ziemlich stark umgestaltet werden.

Es geht in Mayerling ja um Tragik und Tod, zugleich aber auch um die Barmherzigkeit Gottes, denn das Karmelitinnenkloster ist ja aus eben dem Grund gestiftet worden, um für die Seele des Kronprinzen Rudolf und der Mary Vetsera zu beten.

19. Mai: Fotografieren für das Hilfsprojekt

Große Hoffnungen setzen die Karmelitinnen auf die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Hilfsprojekt. Es stellt sich immer mehr heraus, dass es mit den geschätzten 50.000 Euro nicht getan sein wird, das heißt, dass das Hilfsprojekt jede nur erdenkliche Hilfe durch die Medien brauchen wird, um die nötigen Mittel aufzubringen.

Das Foto entstand bei einem Fototermin der Schwestern mit einem Fotografen der größten österreichischen Tageszeitung, die versprochen hat, auch über die Not der Karmelitinnen zu berichten.
Für die Schwestern bedeutet es wirklich jedesmal eine Überwindung, ihre Berufung ist es ja wirklich nicht, als "Foto-Models" zu agieren. Mutter Priorin Regina (links) und ihre Vorgängerin Schwester Barbara (rechts) sind dann aber doch immer fröhlich dabei.

Für die ganze Umgebung ist der Karmel Mayerling ein Schatz, weil er wie ein kräftiges Herz durch das Gebet und das Opfer der Schwestern Gnade vom Himmel erfleht.

15. Mai: Pressekonferenz

Sehr ungewohnt war für die Schwestern, sich bei einer Pressekonferenz am 15. Mai so oft fotografieren zu lassen. Das Hilfskomitee hatte zu einem Lokalaugenschein im Gästehaus eingeladen.

Mutter Regina und ihre Vorgängerin als Priorin, Schwester Barbara, stellten sich aber wacker den Fotografen. Bürgermeister Grundner, Frau Prof. Maria Wallner, Dechant Josef Kantusch und Pater Karl stellten sich den Fragen der Presse und versuchten, Interesse für das Projekt zu wecken.

Es ist ja schon ein dramatischer Umbruch, der sich gerade in Mayerling ereignet. Unterhalb des Karmel schießen die Gebäudeteile des "Schwester-Restituta-Pflegeheimes" der Franziskanerinnen empor. Alles ist im Umbruch.

Mitten im Umbruch soll mit der Schaffung eines 15-Zimmer großen Studentenwohnheimes ein neues Standbein(chen) für die finanzielle Erhaltung des Karmel geschaffen werden.

11. Mai 2007: Spenden für Karmelitinnen beim Festakt der Päpstlichen Hochschule

Am 11. Mai 2007 fand im Stift Heiligenkreuz ein großer Festakt anlässlich der Erhebung der Hochschule zur "Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Bendikt XVI. Heiligenkreuz" statt.

Bei der --> eindrucksvollen Festfeier mit Kardinal Schönborn, dem Apostolischen Nuntius und vielen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern wurde auf den Notstand der Karmelitinnen in Mayerling hingewiesen und daraufhin gleich 672,- Euro gesammelt.

Vergelt''s Gott!

1. Mai 2007: Hilfe auf Klostermarkt

Mit dem Klostermarkt am 1. Mai startete - zunächst einmal still und inoffiziell - das Hilfsprojekt für die Karmelitinnen in Mayerling, das --> hier auf der Homepage vorgestellt wird.

Die Kandidaten des Stiftes Heiligenkreuz (auf dem Foto: Christian Rothammer) hatten einen eigenen Stand, wo sie Kerzen der Karmelitinnen verkauften.

Außerdem hatte Dechant Kantusch organisiert, dass Frauen von Klausen-Leopoldsdorf und Alland Kuchen gebacken hatten. Der Kuchen und die Kerzen fanden reißenden Absatz, so kamen die ersten 1.097 Euro für das Hilfsprojekt herein. Viel weiteres muss folgen!

Fotos vom Klostermarkt gibt es auf www.stift-heiligenkreuz.at

27. 4. 2007: Jugendwallfahrt

Am Freitag, 27. April 2007, pilgerten nach der Vesper in Heiligenkreuz 50 vorwiegend junge Leute nach Mayerling. Das Wetter war trocken und warm. Es war eine Mischung aus Ordensleuten, Jugendlichen und auch einem halben Dutzend Erwachsenen, die gemeinsam betend nach Mayerling zogen.

In Mayerling hielt Pater Prior Christian um 19.45 Uhr eine Eucharistische Andacht, wir beteten im Geist der kleinen Therese, dann sangen die Zisterzienser die Komplet.

Ungewöhnlich war, dass wir nachher sogar die Agape im Freien halten konnten: am 27. April! Vor dem ruinösen Gästehaus der Karmelitinnen, für das demnächst ein Hilfsprojekt startete, ließen wir die gelungene "Von-Kloster-zu-Kloster-Jugendwallfahrt" ausklingen.

Herr sende Arbeiter in Deine Ernte! Rufe auch Mädchen und Frauen in Deinen Dienst, in Deine Hingabe, zu Deiner Ehre, für die Welt von heute, dass sie zu Dir finde!

Fotos gibt es --> hier.

2. März 2007: Übergabe eines Vetsera Sarges an die Karmelitinnen

Ein aufgebrochener Sarg von Mary Vetsera wird bald im Karmel Mayerling ausgestellt sein! - Nach ihrem tragischen Tod wurde die 17-jährige Baronesse Mary Vetsera heimlich nach Heiligenkreuz gebracht und auf dem romantischen Friedhof geradezu verscharrt. Die Holzplanken dieses ersten Sarges sind erhalten. Wenige Monate später erst wurde ihr Leichnam exhumiert un in einem prunkvollen Kupfersarg beigesetzt. Dieser 2. Sarg wurde 1945 von plündernden Soldaten erbrochen; seither befand sich dieser aufgebrochene Prunksarg in einem Depot im Stift Heiligenreuz.

Am 2. März 2007 hat Abt Gregor dieses Requisit den Karmelitinnen von Mayerling zukommen lassen. Die Schwestern lassen es restaurieren, in absehbarer Zeit wird der Sarg in dem kleinen Museum ausgestellt werden. Das makabere Stück erinnert daran, dass Mary Vetsera auch nach ihrem Tod nur wenig Ruhe hat: in ihrem 3. Sarg wurde sie 1991 von einem nekrophilen Linzer Möbelhändler ausgegraben.

Nach ausführlicher Untersuchung ihrer sterblichen Überreste wurde sie 1993 wieder eingesegnet, seither ruhen ihre Gebeine in einem sicheren Sarg im Grab auf dem Heiligenkreuzer Friedhof, ...im nunmehr 4. Sarg. Herr lass Sie in Deiner Ewigkeit ruhen in Frieden! --> download Infoblatt zu den 4 Särgen der Vetsera.

Medieninteresse für die Sargübergabe